Aufzeichnung von Telefongesprächen zu Dokumentationszwecken

Umsetzung von Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten (z.B. "Taping" nach MiFID II , WpHG, FinVermV oder Aufzeichnung von Leitstellenkommunikation nach EN 50518-2 ) sowie Archivierungsvorgaben oder als sicherer Nachweis für telefonischer Vereinbarungen
Speicherung auf SMB/CIFS Netzwerkfreigaben
Upload auf SFTP-Server
Upload in Microsoft OneDrive for Business mit Durchsetzung von Retention Policies
Zielverzeichnis über Datums-/Zeitvariablen konfigurierbar, Dateiname mit Zeitstempel (chronologische Ablage)
Getrennte Aufzeichnung von AnruferAngerufenem oder beider Teilnehmer
Aufzeichnung in separate Dateien oder eine Stereo-WAV-Datei
Aufzeichnung konfigurierter Benutzer oder Gruppenmitglieder oder bestimmer Rufnummern(muster)
Aufzeichnung von eingehenden, ausgehenden oder allen Gesprächen
Aufzeichnung von per iFMC weitergeleiteten Gesprächen (Einsatz privater Geräte/BYOD)
Unterschiedliche Hinweis-Ansagen für ein- und ausgehende Gespräche hochladbar (optional auch ohne Aufzeichnungshinweis)
Aufzeichnung von Ansagen oder Warteschlangen bereits  vor Gesprächsannahme
Aufzeichnung von verschlüsselten Anrufen
Speicherung von Metadaten (Call-ID, Gesprächsteilnehmer mit Namen (falls verfügbar) und Rufnummern, Datum/Uhrzeit, Aufzeichnungseinstellung, STARFACE Version und Serverlizenz, etc.)
Signierte Prüfsummen (SHA256/RSA) zur Nachvollziehbarkeit nachträglicher Änderungen
Inklusive Prüfskript
SQL-Datenbankanbindung für Aufzeichnungsprotokoll
Verknüpfung aufeinanderfolgender Aufzeichnungen (Vollständigkeitsbeweis)
Opt-In / Opt-Out per eingebautem IVR (Zustimmung oder Widerspruch); Pflege von Ausnahmelisten 
Investitionsschutz und Funktionserhalt: Fluxpunkt Module sind nicht von der Funktion/Erreichbarkeit externer Lizenzserver abhängig ("Offline-Lizenzen").


STARFACE Modul zur Aufnahme und Archivierung von ein-/ausgehenden Gesprächen einer konfigurierbaren Benutzergruppe auch ohne vorherige Hinweisansage auf Windows-Netzwerkfreigaben, SFTP-Server oder Microsoft OneDrive. Das Modul erlaubt die Aufzeichnung von Gesprächen, bevor diese final vermittelt (angenommen) werden. So ist beispielsweise die Dokumentation einer Ansage vor Melden, eines Warteschlangenaufenthalts oder auch der Klingelphase möglich.

Insbesondere bei der Erbringung von Dienstleistungen rund um Wertpapiergeschäfte oder dem Vertrieb von Finanzprodukten und Versicherungen stellt der Gesetzgeber hohe Anforderungen an die Dokumentation aller Geschäftsvorfälle im Umgang mit Kunden. Zur Erfüllung dieser Anforderungen müssen elektronische Aufzeichnungen selbst von Telefongesprächen angefertigt und archiviert werden. Gleichzeitig muß sichergestellt werden, dass private Gespräche nicht aufgezeichnet werden.

Das Modul Fluxpunkt Gesprächsaufzeichnung für STARFACE erlaubt Ihnen diese Anforderungen gezielt umzusetzen. Gespräche, die an bestimmte Gruppen oder Benutzer gerichtet sind oder von diesen ausgehend initiiert werden, werden erfasst, aufgezeichnet, und archiviert. Die Verzeichnisstruktur des Archivs ist frei konfigurierbar und erlaubt es, automatisch chronologische Ordnerstrukturen anzulegen.

Zu jedem Gespräch werden Metadaten in Textform exportiert, so dass ein einfaches Durchsuchen selbst mit Bordmitteln jedes Arbeitsplatz-PCs möglich ist.


Erfüllung von Dokumentationspflichten nach dem Gesetz über den Wertpapierhandel (WpHG) in der Fassung des Regierungsentwurfs des Zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetz (FiMaNoG) sowie der Delegierten Verordnung (EU) DV MiFID II:

AnforderungUmsetzung
Vollständigkeit der Aufzeichnung (vgl. Ordnungswidrigkeitstatbestände des WpHG).Das Modul Gesprächsaufzeichnung zeichnet ein- und ausgehende Gespräche ab dem Zeitpunkt des Rufaufbaus auf (Ausnahme: konfigurierte Hinweis-Ansagen vor Gesprächsbeginn; in diesem Fall unmittelbar nach Wiedergabe der Ansage). Die Aufnahme stoppt automatisch bei Beendigung des Gesprächs. Hierzu sind keine Benutzerinteraktionen erforderlich. Eine versehentliche Nichtaufzeichnung ist ausgeschlossen.
Ohne expliziten Benutzereingriff (zum Stoppen einer Aufzeichnung) ist die Vollständigkeit der Aufzeichnung somit automatisch gewährleistet.

Erfüllung von Aufbewahrungspflichten (5 Jahre; oder auf Verlangen der BaFin 7 Jahre) nach § 83 Abs. 8 Satz 1 WpHG.Bei Verwendung von Microsoft OneDrive for Business als Speicherziel, können Aufbewahrungsrichtlinien für die Durchsetzung der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten eingerichtet und nachgewiesen werden.

Maßnahme zur Sicherstellung der Aufzeichnung über alle zur Verfügung gestellten Endgeräte und auch privaten Endgeräte von Mitarbeitern nach § 83 Abs. 4 WpHG (sofern deren Nutzung gebilligt und eine Zustimmung der Mitarbeiter vorliegt).Automatische Aufzeichnung aller Anrufe von Benutzern in einer Aufzeichnungsgruppe (eingehend und ausgehend). Auch bei, auf Mobiltelefone oder in Home Offices, weitergeleiteten iFMC-Anrufen.

Vorab-Information über die Aufzeichnung von Telefongesprächen nach § 83 Abs. 5 Satz 1 WpHG.Konfigurierbare Hinweis-Ansage für eingehende und ausgehende Gespräche vor Beginn der Aufzeichnung.

Löschpflicht nach Ablauf der geforderten Aufbewahrungsdauer nach § 83 Abs. 8 Satz 2 WpHG.Bei Verwendung von Microsoft OneDrive for Business als Speicherziel, kann über Aufbewahrungsrichtlinien auch die automatische Löschung nach Ablauf der Aufbewahrungsdauer umgesetzt werden.

Einsatz technischer Einrichtungen zur Verhinderung nachträglicher Verfälschung nach § 83 Abs. 9 WpHG.Durch Aktivierung von Prüfsummensignaturen innerhalb der Modulkonfiguration ist jederzeit der Nachweis der Unverändertheit möglich bzw. Integrität von Aufzeichnungen gewährleistet.
Bei Verwendung von Microsoft OneDrive for Business kann über Aufbewahrungsrichtlinien durchgesetzt werden, dass die Originalkopie einer Datei während der Aufbewahrungsdauer erhalten bleibt.

Technologieneutrale Einhaltung der Aufzeichnungsanforderungen und Aufbewahrung der Originalaufzeichnung nach Maßgabe der delegierten Verordnung zur MiFID II.Aufzeichnungen werden im Original-Telefonie-Codec gespeichert und sind mit jedem gängigen Audioplayer abspielbar. Prüfsummen, Zertifikate und Signaturen entsprechen verbreiteten Standards (SHA256 Prüfsummen, X.509-Zertifikate und RSA-basierte Signaturen) und können mit gängigen Tools wie OpenSSL plattformunabhängig geprüft werden. Metadaten werden als Textdateien (UTF-8 kodiert) gespeichert und exportiert.

Chronologische geordnete Aufbewahrung von AufzeichnungenJede Aufzeichnung enthält als Dateinamensbestandteil der ersten Stelle einen Zeitstempel. Somit bleibt selbst bei alphabetischer Sortierung die Chronologie erhalten.

Office 365 und OneDrive for Business

Microsoft OneDrive for Business ist entweder einzeln oder auch im Rahmen von Office 365 -Paketen erhältlich. Die Speicherung erfolgt in europäischen Rechenzentren. Zwei neue deutsche Rechenzentren befinden sich derzeit im Bau. Informationen über Compliancebewertungen, Datenschutzverfahren, Transparenzrichtlinien und Sicherheitsstandards finden Sie im Microsoft Trust Center. Im OneDrive for Business Plan 2 oder Office 365 Enterprise E3 Plan erhalten Sie ab 5 Benutzern unbegrenzten Speicherplatz (Update 08/2023: Microsoft bietet leider keinen unbegrenzten Speicherplatz mehr an). Gerne bieten wir Ihnen ein für Sie passendes Office 365- oder OneDrive for Business-Paket an.





Gründe für Fluxpunkt Gesprächsaufzeichnung für STARFACE


Einfache Bedienbarkeit

Einmal eingerichtet, ist keine Interaktion erforderlich, um eine Aufzeichnung für konfigurierte Gruppen oder Benutzer zu starten. Dies beugt effektiv einer versehentlichen Nichtaufzeichnung vor. Die Aufzeichnung wird automatisch gestoppt, wenn das Gespräch beendet wird.

Den Aufklärungsanforderungen folgend, werden Ihre Mitarbeiter innerhalb des UCC-Client Callmanagers visuell darauf hingewiesen, dass ein konkretes Gespräch aufgezeichnet wird (derzeit nur UCC-Client for Mac). Alternativ kann noch eine separat konfigurierbare Ansage für ausgehende Gespräche aktiviert werden, die die eigenen Mitarbeiter informiert.

Über Steuerelemente ist es möglich, eine Aufzeichnung zu beenden, wenn zum Beispiel private oder nicht von der Aufzeichnungspflicht umfasste Themen besprochen werden sollen (Funktionsumfang des UCC-Client; abhängig von der eingesetzten Version). An allen weiteren Endgeräten, wie iFMC-Mobiltelefon, DECT-Handsets oder auch Tischapparat, ist der Aufzeichnungsstopp per Wahl der DTMF-Ziffern *1 möglich.

Alle administrative Themen bleiben vor den Mitarbeitern verborgen.

Nur die aktive Mitgliedschaft in einer Aufzeichnungsgruppe löst eine Aufzeichnung von Gesprächen aus. Somit können Mitarbeiter einfach per An-/Abmelden-Funktionstaste steuern, ob zukünftige Gespräche aufgezeichnet werden sollen oder nicht.



Echtheit

Das Modul stellt sicher, dass das Originalgespräch – ohne Transkodierung der Audiodaten – aufgezeichnet wird. Wahlweise können nur der Anrufer, nur der Angerufene oder beide Teilnehmer aufgezeichnet werden. Bei der Speicherung beider Gesprächsteilnehmer in einer Audiodatei werden die Audiokanäle separat (als zwei Kanäle einer Stereo-Aufzeichnung) geführt und nicht zusammengemischt, so dass sich die Sprachkanäle jederzeit, ohne Informationsverlust, auch wieder trennen lassen.

Die Verwendung der Original-Audiocodecs stellt die Unverändertheit und den Erhalt einer technologieneutralen Originalaufzeichnung sicher. Es findet keine verlustbehaftete Komprimierung statt, welche Gesprächsbestandteile, insbesondere bei Lautstärkesprüngen eliminieren könnte. Es wird das aufgezeichnet, was auch tatsächlich an Sprachinformation übermittelt wurde.

Platzsparend

Gängige Telefonie-Codecs sind außerdem sehr platzsparend. Die Aufzeichnung von zwei Sprachkanälen in ISDN-Qualität (G.711) benötigt pro Minute lediglich knapp 1 MB. Dies ist insbesondere bei einer längerfristigen Archivierung vieler Gespräche von Bedeutung. Auf einer Single-Layer DVD lassen sich somit problemlos über 72 Aufzeichnungs-Stunden archivieren.



Durchsuchbarkeit / Metadaten

Zu jedem Gespräch werden alle relevanten Informationen in Form einer Metadatendatei gespeichert. Der Dateiname entspricht dem der Aufzeichnung, erweitert um die Endung _info.txt.

Innerhalb der Datei ist neben dem Zeitstempel (Datetime) des Aufzeichnungsbeginns, die starface-interne und eindeutige Anruf-ID (CallId) erfasst. Über die Anruf-ID ist eine Zuordnung des Gesprächs zu Ruflisteneinträgen innerhalb der STARFACE-Datenbank gegeben. So lassen sich nachträglich Rufabläufe rekonstruieren.

Selbstverständlich werden auch der Anrufer und der Angerufene protokolliert – sofern eine Namensauflösung möglich war, ist im Log nicht nur die Rufnummer, sondern auch der Anrufername enthalten.

Bei aktivierter Prüfsummensignatur wird zusätzlich ein Verweis auf das vorangegangene Gespräch inklusive dessen elektronischer Signatur angehängt. Da die Metadaten ebenfalls signiert werden, ergibt sich hierdurch eine durchgängige Verknüpfung aller Aufzeichnungen.

Und da die Metadaten als Textdatei (leicht menschen- und maschinenlesbar) gespeichert werden, ist nicht nur eine einfache Nachverarbeitung, sondern auch eine schnelle Suche mit Bordmitteln gängiger Betriebssysteme möglich.



Rechtssichere Aufbewahrung & Archivierung

Für die Speicherung der Aufzeichnungen stehen verschiedene Aufzeichnungsziele zur Verfügung. Je nach Anwendungsfall, können Aufzeichnungen auf beliebige Windows Netzwerkfreigaben (SMB/CIFS), SFTP-Server oder auch auf Microsoft OneDrive gepeichert werden. In Kombination mit Microsoft OneDrive aus dem Office 365 Enterprise E3 Plan ist so die Durchsetzung von Aufbewahrungs- und Löschrichtlinien möglich.

Bei korrekter Anwendung von Aufbewahrungs-/Löschrichtlinien, der Verwendung von Preservation Locks (zur Verhinderung einer nachträglichen Lockerung der Aufbewahrungs-/Löschrichtlinie) sowie mit Hilfe der aus dem Microsoft Trust Center abrufbaren Informationen über Sicherheit, Datenschutz, Compliance und Transparenz (inklusive Zertifizierungen), sind interne und externe Prüfungen im Handumdrehen erledigt und der Nachweis der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen einfach zu erbringen.

Modulseitig ist außerdem die gleichzeitige Speicherung auf mehr als ein Speicherziel möglich. So könnten Aufzeichnungen auch parallel auf einer SMB-Windowsfreigabe abgelegt werden. Die Modulkonfiguration erlaubt dabei, tageweise neue Unterordner anzulegen, die wiederum täglich auf eine DVD geschrieben werden können. Die DVDs lassen sich nach Ablauf der Aufbewahrungsdauer einzeln vernichten und stellen gleichzeitig ein nicht-veränderbares Medium dar, dass auf Anforderung ausgehändigt werden kann.



Revisionssicherheit

Unmittelbar – noch vor dem Export der Daten – werden Prüfsummen (SHA256) der Meta- und Audiodaten angefertigt und auf Wunsch kryptografisch signiert (RSA). Die ermittelten Prüfsummen sowie die Signatur werden im Aufzeichnungsprotokoll gespeichert. Jede Installation des Moduls besitzt ein eigenes kryptografisches Schlüsselpaar, von dem der öffentliche Schlüssel im Modul abrufbar und für eine externe Auditierung der Daten verwendet werden kann.

Innerhalb der Aufzeichnungsmetadaten wird zusätzlich ein Verweis auf die zuletzt beendete Aufzeichnung und deren Signatur eingefügt. Auf diese Weise entsteht eine blockchain-basierte Verkettung aller Aufzeichnungen. Die Lückenlosigkeit der Aufzeichnungen ist damit belegbar.

Der Nachweis, dass eine Aufzeichnung unverändert ist, läßt sich jederzeit mit Hilfe gängiger Tools (z.B. shasum und OpenSSL) führen. Eine Beispielimplementierung finden Sie in unserem Prüfskript, mit dem Sie auf der Kommandozeile die Integrität einer Aufzeichnung nachweisen können.

Um Prüfsummensignaturen zu nutzen, ist lediglich die Aktivierung innerhalb des Moduls erforderlich. Die Generierung kryptografischer Schlüsselpaare, die sichere und verschlüsselte Ablage der Schlüssel und die Bereitstellung eines Prüfzertifikats erledigt das Modul automatisch. Auf diese Weise erfüllen Sie einfach die Anforderungen an eine revisionssichere Ablage.

Fazit: Die Vollständigkeit der Aufzeichnung ist durch das modulinterne Datenbankprotokoll und die blockchain-basierte Verknüpfung aufeinanderfolgender Aufzeichnungen sichergestellt. Die Unverändertheit der aufgezeichneten Daten ist jederzeit über signierte Prüfsummen extern nachprüfbar.


Vorteile

  • Vollständig: Aufzeichnung der gesamten Audioübertragung, schon vor Rufannahme
  • Durchsuchbar: Dateinamen und Metadatendatei enthalten Datum und Rufnummern der Gesprächsteilnehmer
  • Archivierbar: Aufzeichnung als WAV mit dem im Originalgespräch verwendeten Audio-Codec (ca. 1 MB/min Full-Duplex)
  • Cloud-Support: Auch mit STARFACE Cloud-Anlagen nutzbar
  • Keine Hardware erforderlich: Es wird keine zusätzliche Hardware für die Archivierung benötigt
  • Investitionsschutz: keine Abhängigkeit von externen Diensten/Lizenzservern
  • Wirtschaftlich: Kauf einmalig pro Server. Keine Softwarepflege oder laufenden Kosten!


Los geht's: Installation

Automatische Installation

... mit dem kostenlosen Module Manager. Für Zugriff auf die aktuellsten Releases und einfachstes Modulmanagement (inklusive Update- und Kompatibilitätscheck):

oder

Manuelle Installation

Modul für Ihre STARFACE-Version herunterladen
Dieses Modul ist kompatibel mit STARFACE Version 7.3 - 8.1.

für STARFACE 7.3 - 8.1 (v23.9.28)
Prüfskript herunterladen (OS X/Linux)


für STARFACE 7.3 - 8.0 (v23.6.12)

für STARFACE 7.3 - 8.0 (v23.5.25)

für STARFACE 7.1 - 7.2 (v20220216)

Wir empfehlen, Call Recording mit STARFACE Version 6.6 oder ≥6.7.2 zu verwenden, da uns Berichte über eine "Deadlock-Situation" mit STARFACE 6.7.1 vorliegen, die zum Stillstand der Rufbearbeitung führen können. Diese Situation tritt außerhalb des Moduls im Callhandling auf, wird jedoch scheinbar durch das Starten einer Aufzeichnung ausgelöst. Die vorliegende Modulversion zur Herstellung der Kompatibilität mit STARFACE 6.7.1 empfehlen wir nur Kunden, die voreilig auf diese Version aktualisiert haben oder die STARFACE als Cloud-Anlage betreiben und daher aktualisieren mußten.

für STARFACE 6.7.2 (v20200824)
für STARFACE 6.7.1 (v20200219)
für STARFACE 6.6 - 6.7.0 (v20190327)
für STARFACE 6.4.2.10 (v74) (Ältere Version: enthält nicht alle genannten Features)
für STARFACE 6.4.3.28 (v416)

für STARFACE 6.5 (v562)

Lizenzierung
Modul-Lizenzschlüssel in Modulkonfiguration eintragen.
( Wie erhalte ich einen Modullizenzschlüssel?


Fragen?

Bitte werfen Sie einen Blick auf den Tab "Support / FAQ" in der obigen Menüleiste. Dort haben wir häufige Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst:

Die Dokumentation für ältere Versionen von Call Recording finden Sie hier.

Grundlegendes

In Call Recording können (ab Version 23.4.27) beliebig viele Aufzeichnungseinstellungen, Protokoll- und Speicherziele angelegt und miteinander verknüpft werden. Eine Aufzeichnung kann so auf mehrere Ziele (wie z.B. SFTP/SSH-Server, SMB-Freigaben oder OneDrive) kopiert und auch in mehreren Datenbanken protokolliert werden.

Mehr-Instanz-Konfiguration

Innerhalb einer Modulkonfiguration kann nur eine Microsoft-Anmeldung (Benutzer- oder App-Anmeldung) durchgeführt werden. Falls Bedarf für verschiedene Microsoft-Anmeldungen besteht, so müssen hierfür jeweils getrennte Modulkonfigurationen angelegt werden (STARFACE Knowledge Base). Call Recording ist so entworfen, dass es mehrfach auf einer Anlage betrieben werden kann.

Ausführungsreihenfolge beachten

Beim Einsatz mehrerer Modulkonfigurationen ist zu beachten, dass ein Gespräch, das bereits von einer Modulkonfiguration aufgezeichnet wird, nicht erneut von einer anderen Konfiguration erfasst wird. Die im STARFACE Modulsystem gewählte Ausführungsreihenfolge der Modulkonfigurationen ist in diesem Fall zu beachten. Wenn möglich, sollte auf den Einsatz mehrerer Modulkonfigurationen verzichtet werden. Der einzig notwendige Anwendungsfall ist die Nutzung verschiedener Microsoft-Anmeldungen.

Cloud-Fähigkeit

Call Recording (ab Version 23.4.27) ist vollständig Cloud-kompatibel. Über die ins Modul integrierte Funktion, verschlüsselte SSH-Tunnel konfigurieren zu können, können selbst lokale Speicherziele angebunden werden.


Aufzeichnungseinstellungen

Aufzeichnungseinstellungen definieren, welche Gespräche (anhand welcher Regeln) aufzuzeichnen (oder nicht aufzuzeichnen) sind, ob Anrufer dabei die Möglichkeit bekommen, der Aufzeichnung aktiv zuzustimmen (Opt-In), ihr zu widersprechen (Opt-Out) oder keine diesbezügliche Wahlmöglichkeit besitzen. Optional werden je Aufzeichnungseinstellung individuelle Ansagen und Speicherziele für die Audioaufzeichnung und Protokolle bestimmt.

Für jede Aufzeichnungseinstellung wird ein auf-/zuklappbarer Bereich eingeblendet, der individuell benannt werden kann. Der Name der Aufzeichnungseinstellung hat keine technische Funktion, wird jedoch innerhalb der Live-Ansicht der Aufzeichnungen und innerhalb der gespeicherten Metadaten mit angegeben, um nachvollziehen zu können, aufgrund welcher Bedingungen und mit welchen Einstellungen eine Aufzeichnung stattgefunden hat.

Über die Taste Hinzufügen lassen sich beliebig viele Aufzeichnungseinstellungen anlegen. Alternativ kann eine bestehende Aufzeichnungseinstellung dupliziert werden.

Aufzeichnungseinstellungen können einzeln aktiviert/deaktiviert werden. Einzelne Aufzeichnungen können so zeitweise ausgesetzt werden, ohne die Einstellung löschen zu müssen.


Aufzuzeichnende Gespräche

Die Bedingung Aufzuzeichnende Gespräche bestimmt, für welche Gruppen oder Benutzer eine Aufzeichnung stattfinden soll. Wählen Sie hierzu die Taste , um in den Benutzer-/Gruppenauswahldialog zu gelangen.

Zur Auswahl stehen vier Optionen:

  1. Alle
    Es werden alle Gespräche erfasst, unabhängig davon, ob diese von/zu einem Benutzer, einer Gruppe, einem Modul oder anderem Dienst vermittelt wurden.
  2. Alle Benutzer
    Es werden alle Gespräche erfasst, die von Benutzern ausgehen oder direkt an solche adressiert sind. Dies schließt Anrufe auf Gruppenrufnummern/Queues aus!
  3. Gruppen
    Es werden alle Gespräche erfasst, die an die ausgewählten Gruppen adressiert sind.
    Wichtig ist zu verstehen, dass ausgehende Anrufe immer im Kontext eines Benutzers und niemals im Kontext einer Gruppe erfolgen.
  4. Benutzer
    Es werden alle Gespräche erfasst, die von den ausgewählten Benutzern ausgehen oder an diese adressiert sind.

Die Benutzer-/Gruppenauswahl der aufzuzeichnenden Gespräche stellt eine Vorauswahl der zu erfassenden Anrufe dar, die anschließend über die Auswahl der Gesprächsrichtung (eingehend/ausgehend), Ausnahmelisten oder die konkrete Auswahl im Rahmen eines Opt-In/Opt-Out auf die tatsächlich aufzuzeichnenden Gespräche weiter eingeschränkt werden kann.

Abhängig davon, ob im Folgenden eingehende, ausgehende, beide Gesprächsrichtungen und eventuell Direktanrufe an aktive Gruppenmitglieder als aufzuzeichnen ausgewählt wird, wird eine ausführliche textuelle Beschreibung der gewählten Einstellung eingeblendet.

Beispiel: Aufzuzeichnende Gespräche:

Bei einem Mouse-Over werden zudem die ausgewählten Gruppenmitglieder/Benutzer aufgeführt, die von der Aufzeichnungseinstellung erfasst werden.

Eingehende Anrufe aufzeichnen

Aufgezeichnet werden Anrufe, die sich direkt an die aufzuzeichnende Gruppe (Ziel ist eine Gruppenrufnummer) oder den aufzuzeichnenden Benutzer (Ziel ist die persönliche Rufnummer eines Benutzers) richten.

Ausgehende Anrufe aufzeichnen

Aufgezeichnet werden Anrufe eines Benutzers, der ein aktives Gruppenmitglied der aufzuzeichnenden Gruppe ist oder explizit als aufzuzeichnender Benutzer ausgewählt wurde. Im Fall der Gruppenmitgliedschaft kann sich ein Benutzer somit – z.B. per Tastendruck – aus der Aufzeichnungsgruppe abmelden, um ein Gespräch zu führen, das nicht aufgezeichnet werden soll.

Direktanrufe an aktive Gruppenmitglieder aufzeichnen

Eingehende Anrufe werden normalerweise nur aufgezeichnet, wenn sie direkt die aufzuzeichnende Gruppe oder den aufzuzeichnenden Benutzer zum Ziel haben. Bei Aktivierung der Einstellung "Direktanrufe an aktive Gruppenmitglieder aufzeichnen", werden zusätzlich Anrufe aufgezeichnet, die nicht an die aufzuzeichnende Gruppe gerichtet sind, sondern direkt an die persönliche Durchwahl eines Benutzers, der aber gleichzeitig aktives Mitglied in der aufzuzeichnenden Gruppe ist.


Ausnahmen

Das Feld Ausnahmen erlaubt die (Mehrfach-)Auswahl zuvor angelegter Ausnahmelisten. Ausnahmelisten lassen sich, ebenso wie Aufzeichnungseinstellungen, in beliebiger Anzahl anlegen und mit Rufnummern oder regulären Ausdrücken befüllen.

Jeder Rufnummer und jedem RegExp-Muster kann eine Beschreibung bzw. ein Kommentar hinzugefügt werden, der eine spätere Nachvollziehbarkeit erlauben soll.
Ausnahmelisten lassen sich individuell benennen, duplizieren und – wie die enthaltenen Einträge – löschen.

Die Einträge der jeweils ausgewählten Ausnahmeliste(n), werden bei eingehenden Anrufen für die Rufnummer des Anrufers und bei ausgehenden Anrufen für die Nummer des Angerufenen geprüft. Bei Übereinstimmung findet keine Aufzeichnung statt. Ausnahmelisten schränken insofern die Menge der aufzuzeichnenden Gespräche ein.


Opt-In / Opt-Out IVR

Für eingehende Anrufe kann optional eine Opt-In/Opt-Out-Abfrage aktiviert werden. Zur Nutzung dieser Funktion muß eine Audio-Ansage für eingehende Anrufe ausgewählt werden. Die Audio-Ansage sollte sinnvollerweise die Frage stellen, ob der Anrufer mit einer Aufzeichnung einverstanden ist und dies durch Tastendruck bestätigt (Opt-In) oder mitteilen, dass eine Aufzeichnung stattfinden wird, wenn dieser nicht durch Tastendruck widersprochen wird (Opt-Out).

Der Anrufer hat nach der Ansage 5 Sekunden Zeit, an seinem Endgerät eine beliebige DTMF-Eingabe zu tätigen.
Wenn innerhalb der vorgegebenen Zeit keine Auswahl erfolgt, wird bei Opt-Out aufgezeichnet, während bei Opt-In keine Aufzeichnung stattfindet.

Wird bei den IVR-Einstellungen "keine Wahlmöglichkeit" ausgewählt, so findet keine DTMF-Auswertung statt und es wird in jedem Fall aufgezeichnet.


Audio-Ansagen

Call Recording enthält eine Audioansagen-Verwaltung: Durch Klick auf den Link Gespeicherte Ansagen verwalten können beliebig viele Audio-Ansagen im Modul hochgeladen und auch wieder gelöscht werden.
Die Audio-Ansagen stehen in allen Modulkonfigurationen (global) zur Verfügung, müssen also nicht in jeder Modulkonfiguration hochgeladen werden – entsprechende Vorsicht ist deshalb jedoch beim Löschen geboten!

Modul-Updates

Bitte bewahren Sie die Audio-Dateien auf, da sie nach einem Modul-Update erneut im Modul hochgeladen werden müssen (das STARFACE-Modulsystem löscht den Ablageort der Dateien bei einem Update). Die Zuordnung der Audio-Ansagen bleibt jedoch erhalten, sofern die neu hochgeladenen Audio-Dateien den ursprünglichen Dateinamen besitzen.

Für eingehende und ausgehende Anrufe stehen unterschiedliche Audio-Ansagen-Auswahlfelder zur Verfügung. Die Felder sind deaktiviert, wenn für die jeweilige Gesprächsrichtung keine Aufzeichnung aktiviert ist.


Speicherziele

Speicherziele

Gesprächsaufzeichnungen sowie Metadaten- und Prüfsummendateien werden zunächst auf der Festplatte/SSD der STARFACE gespeichert und nach Gesprächsende auf die angegebenen Speicherziele übertragen. Erst wenn alle Übertragungen erfolgreich waren, werden die Daten von der STARFACE gelöscht.

Sollte das Speichern für ein gewähltes Speicherziel fehlschlagen, bleiben die Daten auf der STARFACE erhalten. Es wird anschließend in regelmäßigen Abständen eine erneute Übertragung versucht.

Wenn kein externes Speicherziel ausgewählt wird, verbleiben die Aufnahmen auf der Anlage.

Folgende Speicherziele werden derzeit unterstützt:

  • Microsoft OneDrive
  • SFTP / SSH
  • SMB/CIFS

Speicherziele unterstützen in der Regel die Angabe eines (Unter-)Verzeichnisnamens. Der Verzeichnisname kann dabei dynamisch aus Platzhaltervariablen erzeugt werden: (Groß-/Kleinschreibung beachten)

$Y$M$D$h$m$s
Jahr
(z.B. 20023)
Monat
(z.B. 06)
Tag
(z.B. 01)
Stunde
(z.B. 14)
Minute
(z.B. 59)
Sekunde
(z.B. 20)

Speicherzielen kann ein individueller Name zugewiesen werden. Der Name erscheint anschließend im Auswahlfeld für die Speicherziele innerhalb der Aufzeichnungseinstellungen.



Microsoft OneDrive

Für die Nutzung von Microsoft OneDrive Speicherzielen muß eine Microsoft-Anmeldung innerhalb des Moduls durchgeführt werden. Klicken Sie hierzu auf die Schaltfläche .
Hierdurch wird der Anmeldedialog geöffnet, der entweder eine Benutzer- oder eine App-Anmeldung erlaubt. Bei einer Benutzeranmeldung werden die Rechte Files.ReadWrite.All benötigt.

Nach erfolgreicher Anmeldung kann das Speicherziel aktiv getestet werden, indem eine Testdatei in das angegebene Verzeichnis hochgeladen wird. Ein Link zur Sharepoint-Website führt zudem direkt in das Root-Verzeichnis des ausgewählten OneDrive-Speicherziels.

SFTP / SSH

Nach Eingabe der Zugangsdaten kann das Speicherziel aktiv getestet werden, indem eine Testdatei in das angegebene Verzeichnis hochgeladen wird.

SMB / CIFS

Nach Eingabe der Zugangsdaten kann das Speicherziel aktiv getestet werden, indem eine Testdatei in das angegebene Verzeichnis hochgeladen wird.


Externes Logging

Für die Protokollierung von Aufzeichnungen können externe SQL-Datenbanken genutzt werden. Unterstützt werden derzeit:

  • Microsoft SQL-Server
  • MySQL / MariaDB
  • PostgreSQL
  • Derby

Im Bereich Externes Logging lassen sich beliebig viele Datenbank-Konfigurationen anlegen und mit einem individuellen Namen versehen. Nach Eingabe der datenbankspezifischen Zugangsdaten und Optionen kann die Verbindung getestet werden. Das Tabellenschema wird vom Modul vorgegeben und auf Knopfdruck erstellt:

In der angegebenen Datenbanktabelle werden für jede Aufzeichnung folgende Daten gespeichert:

Spaltennamebasefilenamedirectiontimecallidcallernamecallercalleesettingsignature
DatentypTextTextBigintTextTextTextTextTextText
BeschreibungDateiname
ohne Dateiendung
"in" / "out"Zeitstempel (ms)
Unix-Time
eindeutige ID
des Anrufs
Anrufername
evtl. durch Module
aufgelöst
Rufnummer
Anrufer
Rufnummer
Angerufener
Name der Aufzeichn.-
einstellung
Prüfsumme


Signierung von Aufzeichnungen


Live-Ansicht / Aufzeichnungsbrowser

Häufig gestellte Fragen zu Call Recording

Allgemein

Wie hoch ist der Speicherplatzbedarf für eine Gesprächsminute?

Bei der Aufzeichnung von beiden Gesprächsparteien wird im Schnitt, je nach verwendetem Audio-Codec, etwa 1 MB pro Minute benötigt. Wird nur ein Gesprächspartner aufgezeichnet, halbiert sich der Speicherplatzbedarf.
Bei HD-Audio-Codecs, wie G.722 kann sich der Bedarf knapp verdoppeln.

Wie verhindere ich, dass mein ausgehendes Gespräch aufgezeichnet wird?

Wenn Sie Mitglied der aufzuzeichnenden Benutzergruppe sind, ist die Aufzeichnung davon abhängig, ob Sie aktiv in der Gruppe angemeldet sind oder nicht.
Durch Abmelden von der Aufzeichnungsgruppe, können Sie somit steuern, ob Ihr Gespräch aufgezeichnet werden soll oder nicht.

Ist es möglich, die Gesprächsaufzeichnung während des Gesprächs zu stoppen?

Ja, bis STARFACE 7.3 ist es möglich, über die entsprechenden Funktionstasten im UCC-Client oder die Tastenfolge *1 an Endgeräten, eine laufende Aufzeichnung zu beenden.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Art der Beendigung um eine Funktionalität der STARFACE (nicht des Moduls) handelt und wir auf die Beendigung der Aufnahme durch die STARFACE keinen Einfluss (mehr) haben. Call Recording selbst sieht nicht vor, dass Aufzeichnungen vor Beendigung des Gesprächs gestoppt werden, um der Vollständigkeitsanforderung zu genügen.

Besonderheiten des STARFACE Windows-Client

Die STARFACE Windows-Clients (UCC-Client 7.x und App 8.0.x) zeigen auf ihren Aufzeichnungsfunktionstasten unter Umständen nicht den tatsächlichen Aufzeichnungsstatus an. Die Funktionstaste ist unabhängig vom Aufzeichnungszustand mit "Aufzeichnung starten" beschriftet, auch wenn ein Klick darauf eine bereits laufende Aufzeichnung beendet.

Kann ich eine Aufzeichnung erst während des Gesprächs starten?

Nein, ein Starten der Aufzeichnung während eines Gesprächs ist nicht vorgesehen. Aus folgenden Gründen:

  • Dies würde den Vollständigkeitsanforderungen bei gesetzlicher Aufzeichnungspflicht nicht genügen. Bei Verwendung dieser Funktion wären jedoch möglicherweise nicht alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt.
  • Es kann für ein laufendes Gespräch nicht mehr geprüft werden, welche Moduleinstellungen Anwendung finden sollen.
    Prinzipiell sind mehrere Modulkonfigurationen möglich – mit unterschiedlichen Speicherzielen, unterschiedlichen Bedingungen aufzuzeichnender Calls oder bzgl. der aufzeichnenden Kanäle.
    Es könnten die Bedingungen für mehrere Modulkonfigurationen erfüllt sein.

  • Es wäre denkbar, dass bei einem internen Gespräch beide Teilnehmer für dieses eine Gespräch zu unterschiedlichen Zeitpunkten eine Aufzeichnung starten.
  • Die Gesprächsdauer (Metadaten) entspricht nicht mehr der Aufzeichnungsdauer.
  • Beim Timestamp wäre fraglich, ob dieser dem Beginn des Anrufs entspricht (entsprechend der Rufliste) oder dem Beginn der Aufzeichnung. Für weitergeleitete Anruf ist der Beginn des Anrufs während eines Calls nicht mehr feststellbar. Es könnte also nur der Aufzeichnungsbeginn protokolliert werden, der nicht mehr einem Ruflisteneintrag entspricht.
Kann das Modul auch auf manuelle Aufzeichnungen reagieren und diese erfassen?

Das ist nicht geplant, obwohl häufig gefragt. Die Gründe sind folgende:

  • Das Modul würde eine STARFACE-Funktionalität verändern und die STARFACE würde selbst nicht mehr gemäß Dokumentation funktionieren. Es wäre nicht mehr möglich, Gespräche aufzuzeichnen und sich diese per Email schicken zu lassen. Die manuelle Aufzeichnung würde zwingend revisionsgesichert und einer eventuellen Aufbewahrungsrichtlinie unterliegen.
  • Die Vollständigkeitsanforderung bei gesetzlichen Aufzeichnungspflichten würde verletzt. Es wäre nicht mehr sichergestellt, dass eine Aufzeichnung vollständig ist, wenn diese manuell gestartet werden könnte. Auch könnte der Benutzer „vergessen“, eine Aufzeichnung zu starten.
  • Aufzeichnungen, die keiner Aufbewahrungspflicht unterliegen und manuell gestartet würden, würden dann so behandelt, als gäbe es eine Aufbewahrungspflicht (in Bezug auf Revisionssicherheit, Retention-Policies, etc.). Damit könnte man leicht gegen Datenschutzgesetzte verstoßen.

Grundsätzlich gibt es zwei Fälle zu unterscheiden:

  1. Es existiert eine gesetzliche Aufzeichnungspflicht:
    Dann muß die Einhaltung aller Anforderungen (wie z.B. die Vollständigkeit, Revisionssicherheit, Originalität, etc.) grundsätzlich sichergestellt sein. Das ist der Anwendungsfall des Moduls.
  2. Es existiert keine gesetzliche Aufzeichnungspflicht:
    Dann muß der Gesprächspartner informiert werden und einwilligen (was durch die STARFACE-Ansage erreicht wird).
    Für diese Aufzeichnungen hat der Gesprächspartner einen Anspruch auf Löschung zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt. Dem könnte der Aufzeichnende nicht mehr nachkommen, wenn das Modul in eine revisionssichere Ablage mit Aufbewahrungsrichtlinie speichert.

In der aktuellen Umsetzung können mit dem Modul beide Fälle gleichzeitig umgesetzt werden. Würde das Modul auch auf manuelle Recording-Events reagieren, könnte der zweite Fall nicht mehr abgebildet werden.

Wie verifiziere ich die Prüfsummen der aufgezeichneten Daten?

Bitte kopieren Sie alle zu einem Gespräch gehörenden Dateien in ein Verzeichnis (<aufzeichnung>_hash.SHA256withRSA.sig, <aufzeichnung>_hash.txt, <aufzeichnung>*.wav, <aufzeichnung>_info.txt).
Kopieren Sie außerdem das in der Modulkonfiguration angezeigte Prüf-Zertifikat sowie das Prüfskript in das selbe Verzeichnis. Rufen Sie anschließend das Prüfskript wie folgt auf:
./verify.sh <aufzeichnung>

Muß ich Microsoft OneDrive als Speicherziel verwenden?

Nein. Unser Modul Gesprächsaufzeichnung für STARFACE unterstützt auch SMB/CIFS oder SFTP Speicherziele. Wie und wo Ihre Aufzeichnungen gespeichert werden, bleibt Ihnen überlassen.

Microsoft OneDrive for Business bietet jedoch eine einfache Möglichkeit, den gesetzlichen Aufbewahrungs- und Löschpflichten des WpHG nachzukommen und diese Konformität auch nachzuweisen. Außerdem ist eine Speicherung der Daten bei einem deutschen Datentreuhänder möglich. Die für Verfahrensdokumentation, technische und organisatorische Maßnahmen und Erfüllung weiterer Dokumentationspflichten notwendigen Unterlagen inklusive Zertifizierungen stellt Microsoft bzw. T-Systems gesammelt zur Verfügung.

Wenn Sie Aufzeichnungen auf anderen Speichermedien ablegen, müssen Sie für die Umsetzung gesetzlicher Anforderungen selbst Abläufe und Verfahren implementieren, die die Konformität sicherstellen.

Beispiel: Sie speichern mit Hilfe des Moduls Gesprächsaufzeichnung für STARFACE auf eine SMB-Freigabe.
In diesem Fall müssen Sie die revisionssichere Aufbewahrung und Löschung der Aufzeichnung nach Ende der Aufbewahrungspflicht sicherstellen.
Sie könnten hierfür einen speziellen MiFID-Recorder als Hardware-Appliance einsetzen oder Sie könnten täglich alle Aufzeichnungen auf DVD oder andere ReadOnly-Speichermedien schreiben und archivieren. Nach Ablauf der Aufbewahrungspflicht, müssen die Speichermedien dann einzeln vernichtet werden.

Wie kann ich das OneDrive-Speicherziel bestimmen?

Die möglichen OneDrive-Speicherziele hängen von der Art der Benutzeranmeldung ab.

  1. Bei einer App-Authentifizierung existiert kein Benutzerkontext, so dass ausschließlich firmenweite Sharepoint-Laufwerke (Sites) verwendet werden können.
  2. Bei einer Benutzer-Authentifizierung ist "Freigegebene Dokumente" der Teams-Website der Standard-Speicherort. Durch Auswahl von kann jedoch das eigene persönliche OneDrive-Laufwerk verwendet werden.

Um in einer Organisationsstruktur den Standard-Speicherort zu ändern, folgen Sie bitte der Microsoft-Dokumentation unter https://learn.microsoft.com/en-us/sharepoint/modern-root-site und https://learn.microsoft.com/en-us/sharepoint/home-site

Welche Widerspruchsmöglichkeiten hat ein Anrufer um die Aufzeichnung zu verhindern?

Vorab: Das Modul besitzt ein integriertes IVR, um den Anrufer vor einem Anruf um Erlaubnis zu fragen und der Aufzeichnung entweder aktiv zuzustimmen oder dieser zu widersprechen.

Bei der Aufzeichnung von Gesprächen müssen folgende Fälle unterschieden werden: Entweder es gibt eine gesetzliche Verpflichtung das Gespräch aufzuzeichnen oder es gibt diese nicht.

Wenn es keine Verpflichtung gibt, darf nur aufgezeichnet werden, wenn der Anrufer in die Aufzeichnung einwilligt. Es muß in diesem Fall per IVR eine Fallunterscheidung stattfinden, die den Anrufer auf eine Gruppe mit oder ohne Aufzeichnung leitet.

Im Falle einer gesetzlichen Aufzeichnungsverpflichtung, steht dem Anrufer keine Wahlmöglichkeit zu. In den meisten dieser Fälle muß der Anrufer daher nur über die Aufzeichnung informiert werden. Möchte der Anrufer nicht aufgezeichnet werden hat er nur die Möglichkeit aufzulegen und das Gespräch zu beenden.

Eine Widerspruchsmöglichkeit des Anrufers würde dazu führen, dass gesetzlichen Anforderungen nicht genügt wird. Eine entsprechende Funktion ist im Modul daher nicht vorgesehen.
Eine Kollision mit Datenschutznormen (konkret mit der DSGVO) gibt es nicht, da Art. 6 Abs. 1 lit. c) DSGVO den entsprechenden Erlaubnistatbestand liefert.

Für eine konkrete Bewertung Ihres Anwendungsfalls, insbesondere ob für Sie eine Aufzeichnungspflicht besteht, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsdienstleister Ihrer Wahl. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir hierzu keine Auskunft geben.

Welche Einschränkungen gibt es beim Betrieb auf einer Appliance oder in der Cloud?

Die folgenden Einschränkungen gelten nur für Modulversionen < 23.5.10. Neuere Modulversionen sind uneingeschränkt Cloud-fähig und können selbst während eines Backups aufzeichnen und Daten verarbeiten.

Grundsätzlich dürfen während einer Aufzeichnung keine STARFACE Backups ausgeführt werden, da dies zu einer Unterbrechung der Modulausführung führt. Normalerweise führt die STARFACE nachts – zu einer Zeit, während der normalerweise keine aufzuzeichnenden Anrufe stattfinden – ein zeitgesteuertes Backup aus. Wenn nicht sichergestellt werden kann, dass auch nachts aufzuzeichnende Gespräche stattfinden, muß das STARFACE Backup deaktiviert werden.

Hieraus ergeben sich folgende Einschränkungen:

  • STARFACE Cloud: Es ist nicht möglich, nächtliche STARFACE Backups zu deaktivieren. Eine Cloud-Instanz eignet sich somit nur, wenn keine Aufzeichnungen während des nächtlichen Backups stattfinden.
  • STARFACE Appliance: Es ist möglich, das STARFACE Backup zu deaktivieren (siehe nächster FAQ-Eintrag), allerdings existiert dann keine Backup-Möglichkeit mehr für die Appliance.
  • STARFACE VM: Es ist möglich, das STARFACE Backup zu deaktivieren (siehe nächster FAQ-Eintrag), wir empfehlen hier, ein regelmäßiges Backup der gesamten VM durchzuführen. Dies ist für den Betrieb der STARFACE unterbrechungsfrei und ohne Auswirkung auf die Telefonie und Gesprächsaufzeichnungen.

Problembehebungen

Wie kann ich das Default-Backup der STARFACE deaktivieren?

Das STARFACE Default-Backup läßt sich derzeit (bis einschließlich STARFACE 6.5) leider nicht über die Webadministration deaktivieren. Es gibt jedoch Pläne, es zukünftig zu ermöglichen, das Default-Backup auf manuelle Ausführung umstellen zu können.

Bis diese Änderung in STARFACE-Releaseversionen verfügbar ist, kann das Default-Backup über die Änderung eines Datenbank-Schlüssels auf manuelle Ausführung umgestellt und damit faktisch deaktiviert werden. Führen Sie hierzu folgenden Befehl innerhalb der STARFACE-Datenbank aus:

UPDATE backup_schedules SET type = 'MANUAL' WHERE id = 0;

Für die Änderung des Datenbankschlüssels bzw. den Zugriff auf die STARFACE Datenbank wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen STARFACE Partner, da wir hierfür keine Anleitung bereitstellen werden.

Wie kann ich die kryptografischen Schlüssel zurücksetzen?

In bestimmten Situationen kann es notwendig werden, die vom Modul erstellten kryptografischen Schlüssel zu löschen und neu erstellen zu lassen. Beispielsweise können Änderung am STARFACE Serverlizenzschlüssel dazu führen, dass das Modul den verschlüsselt abgelegten KeyStore nicht mehr entschlüsseln kann.

Im Modul-Log wird dies durch folgende Fehlermeldung angezeigt:

[2019-03-14 10:24:04,094] ERROR [MonitoredCallsTracker] Crypto-signing of hash files is not available due to the following problem:  
java.io.IOException: Keystore was tampered with, or password was incorrect


Zur Abhilfe stellen wir das Modul Delete Call Recording KeyStore zur Verfügung:
Download "Delete Call Recording KeyStore"


Die Aktivierung des Moduls Delete Call Recording KeyStore löscht den im Modul Call Recording vorhandenen KeyStore (inklusive dem systeminternen Backup) sowie das Zertifikat für die Prüfung kryptografischer Signaturen.

Bitte stellen Sie vor einer Ausführung sicher, dass Sie das bisherige Prüf-Zertifikat zu Dokumentationszwecken gespeichert und sicher abgelegt haben. Das Modul Call Recording wird bei der nächsten Aktivierung einen neuen KeyStore sowie ein neues Prüf-Zertifikat anlegen.

Ich erhalte die Fehlermeldung "Keystore was tampered with or password was incorrect"

Der verschlüsselte Container, in dem die kryptografischen Schlüssel für das Signieren der Aufzeichnungen abgelegt sind, läßt sich nicht mehr entschlüsseln. Eine Anleitung zur Fehlerbehebung finden Sie unter dem FAQ-Eintrag "Wie kann ich die kryptografischen Schlüssel zurücksetzen?".

Mögliche Ursachen für dieses Problem:

  • Update der STARFACE auf eine nicht unterstützte Version oder Verwendung einer mit Ihrer STARFACE-Version inkompatiblen Modulversion. Bitte beachten Sie stets die Kompatibilitätsangaben der von Ihnen verwendeten Modulversion.
  • Änderungen am STARFACE-Serverlizenzschlüssel oder der Hardware ID Ihrer STARFACE.
  • Datenträgerfehler/Dateisysteminkonsistenz (nach "hartem Ausschalten" der Anlage, ohne diese geordnet herunterzufahren).
Das Prüf-Zertifikat wird nicht (mehr) angezeigt.

Bitte deaktivieren Sie die Modulkonfiguration und aktivieren diese anschließend wieder.
Sollte das Prüfzertifikat danach nicht angezeigt werden, testen Sie den Zugriff bitte mit einem anderen Browser (das Zertifikat wird im User Interface nachträglich geladen).
Als letzte Fehlerbehebungsmaßnahme prüfen Sie bitte das Modul-Log, ob dort Hinweise auf inkorrekte Kennwörter oder einen manipulierten Keystore zu finden sind ("Keystore was tampered with or password was incorrect"). Folgen Sie in einem solchen Fall dem entsprechenden FAQ-Eintrag.


Häufig gestellte Fragen zu unseren STARFACE Modulen

Im Falle eines Problems, stellen Sie bitte sicher, dass Sie die aktuellste und für Ihre STARFACE-Version freigegeben Modulversion einsetzen.
Neue Modulversionen sind nicht immer kompatibel mit älteren STARFACE-Versionen und umgekehrt.
Begriffsdefinitionen finden Sie in unserem Glossar.

Installation

Wie werden Module installiert?

Installation

Bitte laden Sie die für Ihre STARFACE-Version passende Moduldatei herunter. Diese finden Sie unter dem Reiter "Beschreibung" im Abschnitt "Los geht's: Installation" (die Moduldatei hat die Endung .sfm).

Importieren Sie diese Datei anschließend über "Modul mittels Upload installieren" in die Modul-Library Ihrer STARFACE:

Weboberfläche
der STARFACE
Auswahl
"Modul mittels Upload installieren"

Bitte melden Sie sich an der STARFACE Weboberfläche mit einem Administratorbenutzer an und wählen den Menüeintrag


Wählen Sie links im Menü:

Wählen Sie oben den Reiter

Klicken Sie unten auf

Sie können die Moduldatei per Drag&Drop in das Dateiauswahlfeld ziehen und mit bestätigen


Die Option "Module mittels Lizenzschlüssel installieren" steht nur für Module des Herstellers STARFACE zur Verfügung. Drittanbietermodule müssen immer mittels Upload installiert werden!

Konfiguration

Nach dem Import des Moduls muß eine Modulkonfiguration für das soeben installierte Modul angelegt werden:

Weboberfläche
der STARFACE

Fortsetzung. Sie befinden sich noch immer im Administrationsbereich der STARFACE Weboberfläche, unter dem Menüpunkt


Wählen Sie oben den Reiter

Wählen Sie die Funktionstaste:

Erstellen Sie eine Modulkonfiguration (auch Instanz genannt) und benennen diese mit einem Namen Ihrer Wahl, z.B. dem Modulnamen.

 Nach Eingabe des Namens muß einmalig zwingend oder geklickt werden

In manchen Fällen (abhängig davon, ob ein Modul unmittelbar ausgeführt werden muß oder ereignisbasiert zur Ausführung kommt) kann es notwendig sein, das Modul einmalig zu deaktivieren und wieder zu aktivieren, um die Moduloberfläche angezeigt zu bekommen. Grund hierfür ist, dass beim manuellen Anlegen einer Modulkonfiguration der Modulcode durch die STARFACE nicht sofort ausgeführt wird, obwohl das Modul als "aktiv" gekennzeichnet wird. Dieser Vorgang entfällt bei Nutzung des Module Managers für das Anlegen und aktivieren von Modulkonfigurationen.


Weitere Beschreibungen der Konfigurationsoptionen finden Sie in der Dokumentation des Moduls. 

Eingabe des Modullizenzschlüssels

Neue Fluxpunkt Module

Prüfen Sie bitte, ob bereits ein Modullizenzschlüssel im Bereich Lizenzierung eingetragen ist. Neuere Fluxpunkt-Module können Lizenzschlüssel bei bestehender Internetverbindung herunterladen. Ist ein Lizenzschlüssel eingetragen und wird dessen Gültigkeit durch einen grünen Haken bestätigt, so ist das Modul einsatzbereit. Falls nicht, kopieren Sie den Modullizenzschlüssel aus Ihrem Lieferschein. Überprüfen Sie hierbei, dass der im Bereich Support-Informationen angezeigte Serverlizenzschlüssel dem auf dem Lieferschein angegebenen Serverlizenzschlüssel entspricht. Serverlizenz- und Modullizenzschlüssel gehören immer zusammen.


Ältere Fluxpunkt Module

Wechseln Sie bitte auf den Reiter Lizenzen (oder "Lizenz") innerhalb der Modulkonfiguration und geben dort den zu Ihrer STARFACE-Installation und Ihrem Modul gehörenden Modullizenzschlüssel in das dafür vorgesehene Feld ein.
Bestätigen Sie die Eingabe anschließend mit . Anschließend sollte im Modul-Log (Reiter "Allgemein") die erfolgreiche Lizenzierung angezeigt werden.

Upgrade / Downgrade

Beim Import eines bereits vorhandenen Moduls, wird dieses unabhängig von der Versionsnummer, durch die hochgeladene Modulversion ersetzt. So lassen sich Module einfach aktualisieren oder auf frühere Versionen zurücksetzen. Die Modulkonfiguration bleibt hierbei erhalten.

Wie werden Modul-Updates installiert?

Automatische Installation

... mit dem kostenlosen Module Manager. Für Zugriff auf die aktuellsten Releases und einfachstes Modulmanagement (inklusive Update- und Kompatibilitätscheck):

Bei Verwendung des Module Managers kann durch Klick auf die Schaltfläche "Akualisieren" ein Modul automatisch auf die neueste kompatible Version aktualisiert werden. Der Module Manager berücksichtigt Kompatibilitäten und erstellt auch automatisch eine neue Modulinstanz.

Manuelle Installation

Laden Sie sich eine aktuelle Modulversion aus unserem Wiki herunter und achten Sie dabei auf die Kompatibilität mit der eingesetzten STARFACE Version. Importieren Sie die Moduldatei, wie im FAQ Eintrag "Wie werden Module installiert?" beschrieben. Ihre Modulinstanzen bleiben dabei erhalten, lediglich der grüne Haken vor dem Namen der Modulinstanzen verschwindet.

Anschließend können Sie die Modulinstanzen wieder aktivieren. Der grüne Haken vor dem Namen aktivierter Modulinstanzen wird wieder angezeigt und die neue Modulversion wird ausgeführt.

Mein Modul-Lizenzschlüssel wird nicht akzeptiert. Woran kann das liegen?
  1. Falls Sie kürzlich eine neue Version eines Moduls installiert haben, prüfen Sie bitte, ob der Updateschritt kostenpflichtig war. In diesem Fall ist ein neuer Modullizenzschlüssel notwendig.
    Kostenpflichtige Updates kennzeichnen wir im Changelog des Moduls mit dem Zeichen .
  2. Bitte prüfen Sie, ob Sie einen Modul-Lizenzschlüssel in der Modulkonfiguration eingetragen haben und nicht den Serverlizenzschlüssel Ihrer STARFACE.
  3. Bitte prüfen Sie, ob der Modul-Lizenzschlüssel zu Ihrer STARFACE Serverlizenz gehört. Auf Lieferscheinen werden sowohl Serverlizenz- als auch Modullizenzschlüssel angegeben. Modullizenzen sind immer nur für die angegebene Serverlizenz gültig – beide Lizenzschlüssel bilden ein Lizenzpaar.
  4. Bitte prüfen Sie, ob Sie den Modul-Lizenzschlüssel richtig eingetragen oder in das Lizenzfeld kopiert haben. Stellen Sie sicher, dass keine zusätzlichen Zeichen vorhanden sind oder Zeichen fehlen. Vergewissern Sie sich, dass das Lizenzfeld nicht durch Ihren Browser (Formularvervollständigung) mit falschen Daten befüllt wird. Geben Sie den Lizenzschlüssel im Zweifel mit einem anderen Browser ein.

Für den Betrieb von NFR-Modulen gilt:

Die STARFACE-Installation muß über eine NFR-Server- oder NFR-Benutzerlizenz verfügen, damit die Modulfunktion – auch ohne Eingabe eines Modul-Lizenzschlüssels – freigeschaltet wird.

Warum erhalte ich die Meldung 'Die Modullizenz konnte nicht registriert werden'?

Bitte folgen Sie der Anleitung 'Wie werden Module installiert?'. Drittanbietermodule werden immer mittels Upload installiert und nicht mittels Lizenzschlüssel. Die Option "Module mittels Lizenzschlüssel installieren" steht nur für Module des Herstellers STARFACE zur Verfügung.

Warum wird der Fensterinhalt für die Moduleinstellungen nicht angezeigt?

Der Fensterinhalt basiert auf aktuellen Webtechnologien und erfordert eine aktuelle Version Ihres Browsers. Wir entwickeln und testen die Modulkonfiguration immer mit der neusten Chrome Version. Sollten Sie in einem anderen Browser die Moduleinstellungen gar nicht oder nur teilweise angezeigt bekommen, öffnen Sie das Fenster bitte in einer aktuellen Chrome Version. 

Nach einer Neuinstallation oder einem Update des Moduls oder der STARFACE kann es vonnöten sein, dass das Modul zuerst deaktiviert und wieder aktiviert werden muss, um den anzuzeigenden Fensterinhalt der STARFACE bekannt zu machen.  

Bleiben Moduleinstellungen bei einem Update erhalten?

Die Einstellungen eines Moduls werden in einer modulinternen Datenbank gespeichert.

Wird ein Modul über die STARFACE Modul-Library neu hochgeladen, löscht die STARFACE das jeweilige Modulverzeichnis einschließlich der Moduldatenbank. Moduleinstellungen gehen verloren (zwangsläufig).

Wird ein Modul über den Module Manager aktualisiert, so legt der Module Manager ein Backup der Moduleinstellungen an, aktualisiert das Modul und spielt die Daten des Backups wieder in das Modul ein. Einstellungen bleiben erhalten, in dem Umfang, wie sie vom neuen Modul unterstützt werden.

Im Expertenmodus (aktivierbar innerhalb eines Moduls, oben rechts auf dem Info-Tab) wird innerhalb des Info-Tabs eine Kachel eingeblendet, die es erlaubt, Backups der Modulkonfiguration zu erstellen und auch wieder einzuspielen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Modulkonfigurationen zu sichern oder um sie für weitere Installationen zu verwenden.


Lizenzierung

Wie werden Fluxpunkt Module für STARFACE lizenziert?

Fluxpunkt Module für STARFACE werden in der Regel auf eine konkrete STARFACE-Installation eines konkreten Kunden lizenziert (genauer: auf eine STARFACE Serverlizenz oder Hardware ID). Je Appliance, virtueller Maschine oder Cloud-Instanz, auf der ein Modul betrieben werden soll, ist somit eine Lizenz erforderlich. Bei der Bestellung eines Moduls ist deshalb zwingend der Serverlizenzschlüssel anzugeben, mit dem das Modul funktionieren soll. Der Serverlizenzschlüssel wird beim Bestellvorgang erfragt. Der ausgestellte Modullizenzschlüssel hängt mathematisch mit dem Serverlizenzschlüssel zusammen und erlaubt den Betrieb mit genau dieser Serverlizenz.

Soll das Modul auf einer STARFACE Free Edition installiert werden, ist statt dem Serverlizenzschlüssel, die Hardware ID der Installation anzugeben. Diese finden Sie im Console-Log der Anlage (unter Admin/Server/Log-Datei).

Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, erlaubt ein Modullizenzschlüssel, unbegrenzt viele Modulkonfigurationen eines lizenzierten Moduls.


Umzug der Installation
eines konkreten Kunden
zu Appliancezu VMzu Cloud
von Appliance
von VM
von Cloud
Übertragung von
Nutzungsrechten
zu Kunde A
Serverlizenz Y
zu Kunde B
Serverlizenz X
zu Kunde B
Serverlizenz Y
von Kunde A
Serverlizenz X

 kostenlos bei gleichbleibendem Serverlizenzschlüssel (kein neuer Modullizenzschlüssel erforderlich), ansonsten Neulizenzierung/Neukauf erforderlich.
 Ausstellung eines neuen Modullizenzschlüssels notwendig. Kostenlos (Kulanz) sofern ursprünglicher Serverlizenzschlüssel dauerhaft außer Betrieb gesetzt wird (Nachweis durch STARFACE erforderlich); ansonsten Neulizenzierung/Neukauf erforderlich.
– Neulizenzierung/Neukauf erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie in den Begriffsdefinitionen zum STARFACE Lizenzmodell.


Bitte achten Sie darauf, bei einem Umzug einer STARFACE Installation, den Serverlizenzschlüssel beizubehalten. Sollte sich der Serverlizenzschlüssel ändern, müssen Module erneut lizenziert werden. Dies ist zum Beispiel bei einem Umzug von einer Appliance auf eine VM- oder Cloud-Instanz (STARFACE Flip) der Fall. Sofern Kunden uns eine Bestätigung von STARFACE übermitteln, aus der hervorgeht, dass eine Installation migriert und der ursprüngliche Serverlizenzschlüssel dauerhaft außer Betrieb gesetzt wurde, stellen wir kostenlos einen neuen Modullizenzschlüssel für Ihren neue Installation aus. Ansonsten bleibt der Modullizenzschlüssel in Kombination mit dem alten Serverlizenzschlüssel lauffähig und kann auch parallel weitergenutzt werden.

Wichtiger Hinweis für STARFACE Free Edition Lizenzierung / Free Edition Updates

Da Module für STARFACE Free Edition Installationen ausschließlich auf die Hardware ID der STARFACE-Installation lizenziert werden können, ist es wichtig, dass sich die Hardware ID einer Installation nicht verändert – ansonsten müßten neue Modullizenzschlüssel erworben werden. Es ist uns nicht möglich, ein System nach der Änderung der Hardware ID von einem gänzlich neuen System zu unterscheiden. Eine Übertragung der Modullizenzschlüssel ist daher nicht möglich.

Die Hardware ID einer Installation hängt von den CPU-Eigenschaften des Systems sowie einem kryptographischen Schlüssel ab, der bei der Installation erzeugt wird. Bei einer vollständigen Neuinstallation einer STARFACE wird der kryptographische Schlüssel ebenfalls neu erzeugt, so dass sich eine geänderte Hardware ID ergibt!

WICHTIG: Um zu verhindern, dass sich die Hardware ID durch eine Neuinstallation verändert, muß der kryptographische Schlüssel gesichert und nach der Neuinstallation wieder in das System kopiert werden. Bitte legen Sie hierzu eine Sicherungskopie des Verzeichnisses /root/.ssh an um dieses später wieder herstellen zu können.

Mein Serverlizenzschlüssel hat sich geändert. Bekomme ich eine neue Modullizenz?

Sollte sich Ihr Serverlizenzschlüssel ändern, müssen Module für den neuen Serverlizenzschlüssel neu gekauft werden. Dies ist zum Beispiel bei einem Umzug von einer Appliance auf eine VM- oder Cloud-Instanz (STARFACE Flip) der Fall. Sofern Kunden uns eine Bestätigung von STARFACE übermitteln, aus der hervorgeht, dass eine Installation migriert und der ursprüngliche Serverlizenzschlüssel dauerhaft außer Betrieb gesetzt wurde, stellen wir kostenlos einen neuen Modullizenzschlüssel für Ihre neue Installation aus. Ansonsten bleibt der Modullizenzschlüssel in Kombination mit dem alten Serverlizenzschlüssel lauffähig und kann mit diesem parallel weitergenutzt oder weiterveräußert werden.

Weitere Informationen finden Sie in den Begriffsdefinitionen zum STARFACE Lizenzmodell.

Gibt es NFR-Lizenzen der Module für STARFACE Partner?

STARFACE Partner – mit in der STARFACE-Installation eingetragenen NFR-Server- oder -Benutzerlizenzen – können die meisten Fluxpunkt Module kostenlos auf diesen Anlagen verwenden. Das Vorhandensein einer NFR-Server- oder -Benutzerlizenz ist jedoch zwingende Voraussetzung für die kostenlose Nutzung der Module.

Für Partner-Anlagen mit NFR-Server- oder NFR-Benutzerlizenz:

Falls auf einer STARFACE-Partner-Anlage eine NFR-Server- oder NFR-Benutzerlizenz installiert ist, sind alle unsere Module automatisch ohne Eingabe einer Modullizenz freigeschaltet und lauffähig. Die Module können Sie in diesem Fall einfach herunterladen und nutzen.

Bitte bestellen Sie in diesem Fall keine NFR-Modullizenz. Der Bestellprozess erlaubt keine Bestellung kostenloser NFR-Lizenzen, sondern erzeugt immer eine kostenpflichtige Bestellung. Details hierzu erläutern wir im FAQ-Eintrag "Kann ich Bestellungen stornieren?" 


Für Partner-Anlagen ohne NFR-Server- oder NFR-Benutzerlizenz:

Kostenlose Lizenzschlüssel stellen wir leider nur für Anlagen mit NFR-Server- oder NFR-Benutzerlizenzen aus. Wenn Sie STARFACE-Partner sind, fragen Sie Ihren STARFACE-Partnerbetreuer bitte nach NFR-Lizenzen für den Eigengebrauch. STARFACE-Partner ab Stufe Certified erhalten diese kostenlos.

Für STARFACE Cloud Instanzen

Für STARFACE Cloud Instanzen gibt es leider keine NFR-Server- oder Benutzerlizenzen von STARFACE. Wir – und unsere Module – können daher nicht zwischen einer vom Partner eigengenutzten Instanz und einer Kundeninstanz unterscheiden. Für Cloud-Instanzen können wir deshalb leider keine kostenlosen Modullizenzschlüssel anbieten. Diese können für STARFACE Cloud-Anlagen nur käuflich erworben werden. Wir empfehlen deshalb dringend, eine STARFACE VM-Edition mit NFR-Serverlizenz zu installieren, mit der die Module vollumfänglich getestet, demonstriert und selbst genutzt werden können. Unsere Module schalten sich auf Anlagen mit NFR-Lizenzen automatisch frei – ganz ohne Zutun.


Besonderer Hinweis bezüglich des Produkts "Insight Analytics"

Da das Produkt "Insight Analytics" in der Regel mit einem gewissen Beratungs-, Konfigurations- und Individualisierungsaufwand einhergeht und wir diesen nicht im Rahmen kostenloser NFR-Lizenzen gegenüber einer Vielzahl an STARFACE Partnern erbringen können, gibt es für "Insight Analytics" leider keine kostenlosen NFR-Lizenzen.

STARFACE Partner können "Insight Analytics" für eigene Installationen zum Händlereinkaufspreis erwerben und erhalten den Kaufpreis erstattet, sobald sie den Verkauf von Kundenlizenzen vorweisen können, die in Summe mindestens der eigengenutzten Benutzerlizenzanzahl entsprechen.
Beispiel: Sie benötigen für die Eigennutzung als STARFACE Partner eine Lizenz für 21-40 Benutzer. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet, sobald Sie mindestens eine weitere Lizenz für 21-40 (oder mehr) Benutzer oder zwei Lizenzen für 1-20 Benutzer verkaufen.

Besondere Hinweise bezüglich der Produkte "Teams Integration for STARFACE" und "AURORA"

Für die Produkte "Teams Integration for STARFACE" sowie AURORA stehen leider keine NFR-Versionen zur Verfügung. Der Grund ist, dass wir für jede Kundeninstallation Ressourcen in Azure bereitstellen müssen, die mit laufenden Kosten einhergehen. Die Produkte sind deshalb ausschließlich in monatlichen Abos verfügbar.

Gibt es Demolizenzen / Testlizenzen von Modulen?

Für Modulversionen, die ab 03/2019 erschienen sind, können wir zeitlich beschränkte Modullizenzschlüssel ausstellen (Ausnahme: Active Directory Synchronisation und User Template PRO). Wir arbeiten daran, eine Möglichkeit für das automatisierte Ausstellen von Demo-/Testlizenzen bereitzustellen.

Modullizenzschlüssel hängen mit dem eingesetzten Serverlizenzschlüssel zusammen. Für das Ausstellen einer Demo-/Testlizenz benötigen wir daher den Serverlizenzschlüssel der STARFACE-Installation, auf der das Modul ausgeführt werden soll.

Für ältere Modulversionen (Release vor 03/2019) können wir aus technischen Gründen leider keine zeitlich beschränkten Lizenzschlüssel ausstellen. Jeder Modullizenzschlüssel ist unbegrenzt lauffähig. Da wir Lizenzen also nicht zurückziehen können, gibt es von unseren Modulen keine Demo- oder Testlizenzen. Sollte etwas nicht wie erwartet funktionieren, stehen Ihnen selbstverständlich die üblichen Mängelrechte zu.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem zuständigen STARFACE Partner, dieser kann die Module für Sie testen und Ihnen genaueres zu Ihrem Einsatzzweck bzw. -szenario sagen.

Wie erhalte ich einen Modullizenzschlüssel?

Für den Kauf von Modullizenzschlüsseln wenden Sie sich bitte an den STARFACE Partner Ihres Vertrauens.
STARFACE Partner beziehen Modullizenzschlüssel für Kundeninstallationen unter Angabe des Serverlizenzschlüssels entweder direkt bei uns oder über STARFACE.

Module bestellen

Können Module auch auf STARFACE Free-Edition Installationen eingesetzt werden?

Ja. Zwar gibt es bei einer Free-Edition keinen Serverlizenzschlüssel, auf den das Modul lizenziert werden kann, aber Modullizenzen können auch an die Hardware gebunden werden. Bitte übermitteln Sie uns für die Ausstellung eines Modullizenzschlüssels deshalb die Hardware-ID Ihrer Anlage. Diese finden Sie im Console-Log unter Admin/Server/Log-Datei.

Wichtiger Hinweis für STARFACE Free Edition Lizenzierung / Free Edition Updates

Da Module für STARFACE Free Edition Installationen ausschließlich auf die Hardware ID der STARFACE-Installation lizenziert werden können, ist es wichtig, dass sich die Hardware ID einer Installation nicht verändert – ansonsten müßten neue Modullizenzschlüssel erworben werden. Es ist uns nicht möglich, ein System nach der Änderung der Hardware ID von einem gänzlich neuen System zu unterscheiden. Eine Übertragung der Modullizenzschlüssel ist daher nicht möglich.

Die Hardware ID einer Installation hängt von den CPU-Eigenschaften des Systems sowie einem kryptographischen Schlüssel ab, der bei der Installation erzeugt wird. Bei einer vollständigen Neuinstallation einer STARFACE wird der kryptographische Schlüssel ebenfalls neu erzeugt, so dass sich eine geänderte Hardware ID ergibt!

WICHTIG: Um zu verhindern, dass sich die Hardware ID durch eine Neuinstallation verändert, muß der kryptographische Schlüssel gesichert und nach der Neuinstallation wieder in das System kopiert werden. Bitte legen Sie hierzu eine Sicherungskopie des Verzeichnisses /root/.ssh an um dieses später wieder herstellen zu können.


Weitere Informationen finden Sie in den Begriffsdefinitionen zum STARFACE Lizenzmodell.

Wie werden Module im Redundanzbetrieb lizenziert?

Im STARFACE Lizenzmodell verhalten sich STARFACE-Redundanzlizenzen wie vollwertige "normale" STARFACE-Lizenzen. Funktional gibt es keinen Unterschied – dieser existiert nur in der Berechnung (bzw. Nicht-Berechnung) von Redundanzlizenzen (diese werden von STARFACE kostenlos ausgestellt). Primär- und Sekundäranlage bekommen unterschiedliche und unabhängig voneinander nutzbare Serverlizenzen.

Unsere Modullizenzen beziehen sich jeweils auf die installierte Serverlizenz einer Anlage. Für eine Redundanzanlage ist daher ein eigener unabhängiger Modullizenzschlüssel erforderlich, der auch gesondert kostenpflichtig lizenziert werden muß (denn faktisch ist die Redundanzanlage gleichzeitig unabhängig nutzbar). Der Modullizenzschlüssel der Primäranlage wird auf der Sekundäranlage nicht funktionieren (und auch umgekehrt nicht).

Wichtige organisatorische Maßnahme (für Module, die vor 08/2018 veröffentlicht wurden)

Bei Verwendung des STARFACE Redundanzmoduls muß nach dem Umschalten von einer Primär- auf eine Redundanzanlage der zur Anlage passende Modullizenzschlüssel im Modul neu eingetragen werden!
Grund: Das STARFACE Redundanzmodul überträgt im Rahmen der regelmäßigen Synchronisation den Modullizenzschlüssel der Primäranlage auf die Sekundäranlage. Es muß auf der Sekundäranlage jedoch auch der Modullizenzschlüssel der Sekundäranlage verwendet werden.

Module, die ab 08/2018 veröffentlicht wurden enthalten eine neue Lizenzkomponente, die Modullizenzschlüssel unterstützt, die für mehrere Serverlizenzschlüssel gültig sind.

Benutzerstaffeln: Wie funktioniert das Upgrade in eine höhere Staffel?

Bei Überschreiten einer Benutzerstaffel und dem Kauf einer höheren Staffel, wird der Kaufpreis der bisherigen Staffel in Abzug gebracht. Berechnet wird also nur die Preisdifferenz. Bei einem solchen "Upgrade" einer Benutzerstaffel bezieht sich der neue Lizenzschlüssel auf die ursprünglich erworbene Modullizenz und somit auf die bisher eingesetzte Modulversion. Ein Update auf eine neuere kostenpflichtige Modulversion ist auf diesem Weg nicht möglich.

Beim Neukauf einer Modullizenz erhalten Kunden jedoch immer Nutzungsrechte für ältere Versionen, mit der Einschränkung, dass für ältere Versionen keine Funktionsgarantien oder Gewährleistungen mehr übernommen werden.

Im Miet- bzw. Abomodell verändert sich beim Upgrade einer Benutzerstaffel lediglich der monatliche Mietpreis – ohne weitere Auswirkungen auf die Laufzeit oder sonstige Vertragsbestandteile.


Preis und Bestellvorgang

Was kostet ein Modul und wie kann ich es bestellen?

Der Kauf- oder die monatlichen Mietpreise eines konkreten Moduls sind unter dem Tab "Preis / Kaufen" auf der jeweiligen Produktseite zu finden. Bei allen angegebenen Preisen handelt es sich um Nettopreise zzgl. Umsatzsteuer.

Kauf- und Mietpreise können abhängig sein von der installierten Anzahl Benutzerlizenzen. In diesem Fall werden alle installierten Benutzerlizenzen auf einer STARFACE-Installation berücksichtigt – unabhängig von der tatsächlichen Anzahl angelegter Benutzer.

Im Mietmodell hängt der monatliche Preis zusätzlich von der gewählten Mindestlaufzeit ab. Kürzere Laufzeiten gehen mit höheren und längere Laufzeiten mit niedrigeren Kosten einher.

Beispiel der Darstellung von Kauf- und Mietpreisen

Um eine Modullizenz zu bestellen, klicken Sie bitte auf den folgenden Button:

Module bestellen


Wenn Sie lieber eine Übersicht über alle Module inklusive Preisliste möchten, laden Sie einfach unseren Modulerweiterungskatalog herunter: Preisliste Module.pdf

Gibt es Rabattmöglichkeiten?

Beim zeitgleichen Kauf (geschlossene Abnahme) der unter Fluxpunkt Module für STARFACE aufgeführten Bundles/Pakete erhalten Sie 10% Rabatt auf die Modulpreise! Hierzu müssen alle Module eines Pakets (z.B. "STARFACE Management Suite") im Rahmen einer Bestellung erworben werden.

Eine "Bundle-Rabattierung" wird nur im Kaufmodell gewährt. Da im Mietmodell Module unabhängig voneinander wieder gekündigt werden können, gibt es keinen Zusammenhang einzelner Module zueinander, der eine Rabattierung erlauben würde.

Bundle-Rabattierungen stehen beim Kauf über alternative Vertriebswege (z.B. über STARFACE Shop oder Dritte) unter Umständen nicht zur Verfügung. Bitte Fragen Sie im Zweifel Ihren Verkäufer. Beim Kauf über unser Bestellformular werden Bundles automatisch berücksichtigt.

Beim zeitgleichen Kauf (geschlossene Abnahme) von mindestens 10 Modullizenzen eines Modul erhalten Sie zusätzlich 10% Mengenrabatt auf den Modulpreis! Der Mengenrabatt ist mit Bundlerabatten kombinierbar. Der Mengenrabatt wird auch im Mietmodell gewährt, sofern die Modullizenzen als Paket (gemeinsame Laufzeit und gemeinsamer Laufzeitbeginn, Kündigungsmöglichkeiten nur in Bezug auf das gesamte Paket) bestellt werden.

Welche Einkaufskonditionen habe ich als STARFACE Partner?

STARFACE Partner ab Stufe "Certified" erhalten bei Bestellungen über unser Wiki automatisch die mit STARFACE vereinbarten Einkaufskonditionen für Drittanbietermodule (bzw. die Einkaufskonditionen eines Certified-Partners).

Hinweis: Im Rahmen des Bestellprozesses werden lediglich die Endkundenpreise angezeigt. Wenn Sie im Bestellprozess jedoch angeben, STARFACE Partner zu sein, wird Ihre Bestellung nach erfolgter Bestätigung Ihrer Partnereigenschaft automatisch zu Partnerkonditionen abgerechnet.

Für die Prüfung der Partnereigenschaft verwenden wir die von STARFACE veröffentlichte Liste der STARFACE-Partner.

Wichtige Hinweise zu NFR-Lizenzen finden Sie im FAQ-Eintrag Gibt es NFR-Lizenzen der Module für STARFACE Partner?

Welche Zahlungskonditionen stehen zur Verfügung?

Für Modulbestellungen (Kauf) bieten wir Rechnungszahlung mit Zahlungsziel 14 Tage an. Wir behalten uns vor, in Einzelfällen hiervon abzuweichen und Vorkasse zu verlangen.

Im Mietmodell werden monatliche Beträge bis 50 € (netto) per SEPA-Basislastschrift eingezogen. Für monatlich wiederkehrende Beträge über 50 € ist Rechnungszahlung mit Zahlungsziel 14 Tage möglich.

Wie erfolgt die Lieferung der Modullizenzschlüssel?

Im Rahmen des Bestellvorgangs haben Sie die Möglichkeit, eine Liefer- und Rechnungs-Emailadresse anzugeben. Wir versenden den Modullizenzschlüssel inklusive einem Lieferschein, jedoch ohne Angabe von Preisen, an die Liefer-Emailadresse aus. Anschließend wird die zugehörige Rechnung an die Rechnungs-Emailadresse versendet. Als STARFACE-Partner können Sie die Modullizenz so direkt an Ihre Endkunden ausliefern lassen.

Habe ich ein Widerrufsrecht? Kann ich Module zurückgeben oder Bestellungen stornieren?

Ein Widerrufsrecht aus Fernabsatzverträgen (§ 312g BGB) steht lediglich Verbrauchern (§ 13 BGB) zu. Wir sind nicht auf den Handel mit Verbrauchern eingerichtet. Unsere Angebote richten sich deshalb nur an Unternehmer (weshalb diese auch mit Nettopreisen versehen sind). Selbstverständlich stehen Ihnen uneingeschränkt die gesetzlichen Mängelrechte zu. Darüber hinaus räumen wir keine Rücktritts- oder Widerrufsrechte ein. Die Modulbeschreibung , Dokumentation sowie FAQ-Einträge beschreiben die für eine konkrete Modulversion vereinbarte Produktbeschaffenheit.

STARFACE-Partner können (fast) alle unserer Module kostenlos testen, die Funktionalität ihren Kunden demonstrieren und die Module auch selbst nutzen. So können Sie sich und Kunden von der Funktionalität überzeugen.

Endkunden können zudem fast jedes Modul 30 Tage lang ausführlich testen (Ausnahme: Active Directory Synchronisation und User Template PRO), fordern Sie hierzu ganz unverbindlich einen 30-Tage-Demolizenzschlüssel über unseren Vertrieb an.

Unsere Module haben aus Gründen der Investitionssicherheit keine Abhängigkeiten von externen Lizenzservern. Die von uns ausgestellten Modullizenzen sind (mit Ausnahme von Demolizenzschlüsseln, die ein kodiertes Ablaufdatum enthalten) zeitlich unbeschränkt gültig und können daher nicht zurückgezogen werden.

ACHTUNG "NFR-Bestellungen":

Nicht selten passiert es, dass STARFACE-Partner, die die meisten unserer Module als kostenlose NFR-Versionen verwenden könnten, Module über das Einkaufsformular kostenpflichtig bestellen. Eine Stornierung dieser Bestellung ist nur so lange möglich, bis ein Modullizenzschlüssel für die Partneranlage generiert wurde – danach nicht mehr. Nach der Generierung eines kostenpflichtigen Modullizenzschlüssels steht dem Partner keine NFR-Version (dieses Moduls in Kombination mit dem übermittelten Serverlizenzschlüssel) mehr zur Verfügung! Eine Stornierung ist deshalb nicht mehr möglich. Das Modul ist für den Partner nur noch in der Kaufvariante nutzbar.
Der Grund ist teilweise technischer Natur, da ein "Stornieren" eines Modul, dazu führt, dass das Modul nicht mehr in Kombination mit dem übermittelten Serverlizenzschlüssel nutzbar ist und sich auch nicht mehr durch das Vorhandensein einer NFR-Serverlizenz freischalten läßt. Die Sperrung einer Serverlizenz-/Modulkombination hat Vorrang, da technisch die Serverlizenz (nicht die Modullizenz) für das Modul gesperrt wird (weil die Modullizenzschlüssel selbst nicht abhängig von externen Lizenzservern sind). Diese Implementierung war für die Umsetzung eines Mietmodells erforderlich.

HINWEIS zur STARFACE-Cloud:

Modullizenzen werden auf einen konkreten Serverlizenzschlüssel eines konkreten Kunden lizenziert. Eine STARFACE-Cloud-Instanz kann innerhalb des ersten Monatszeitraums kostenfrei gekündigt werden. Um bezüglich unserer Module in den selben Genuss zu kommen, empfehlen wir Cloud-Kunden einen 30-Tage-Demolizenzschlüssel über unseren Vertrieb anzufragen oder das Mietmodell (Laufzeit 1 Monat) für Module zu wählen.
Wird eine STARFACE-Cloud-Instanz gelöscht bzw. gekündigt, wird der Serverlizenzschlüsel dieser Instanz ungültig und Kauflizenzen können in diesem Falle nicht weiterverwendet werden!
Grundsätzlich erlauben wir die Veräußerung von Modullizenzen in Kombination mit der Betriebsumgebung (gleichbleibender Serverlizenzschlüssel oder gleichbleibende Hardware ID). Eine Übertragung der Modullizenz auf andere Kunden bei gleichzeitigem Wechsel der durch den Serverlizenzschlüssel oder die Hardware ID definierte Betriebsumgebung ist ausgeschlossen.

Kauf / Miete

Kann man Fluxpunkt Module auch mieten? Gibt es Abonnements oder Subscriptions?

Die meisten unserer Module können im Rahmen eines Miet-/Abomodells (auch Subscription genannt) bezogen werden, das sich am STARFACE 365-Modell orientiert. Abhängig von der gewählten Mindestlaufzeit bestimmen sich die monatlichen Kosten für das Abonnement.

Laufzeitbeginn

Der für die Berechnung der Abonnementmindestlaufzeit relevante Monatszeitraum beginnt mit dem ersten Tag des Monats, der auf den Zeitpunkt des Abonnementabschlusses folgt. Fällt der Tag des Abonnementabschlusses bereits auf den ersten Tag eines Monats, so beginnt die Abonnementmindestlaufzeit mit diesem Tag.

Laufzeitende

Abonnements werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und haben lediglich eine vereinbarte Mindestlaufzeit. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft das Abonnement bis zur Kündigung zu den ursprünglich vereinbarten monatlichen Abrechnungskonditionen (basierend auf der gewählten Mindestlaufzeit) weiter.

Abrechnung

Die Abrechnung von Abonnements erfolgt im Voraus. Der regelmäßige Abrechnungszeitraum ist der Kalendermonat.
Auf Wunsch können Abonnements quartalsweise, halbjährlich, jährlich oder für die gesamte verbliebene Mindestlaufzeit im Voraus abgerechnet werden, mit der Einschränkung, dass eine Kündigung frühestens zum Ende des Abrechnungszeitraums möglich ist.

Der Zeitraum, vom Abschluss des Abonnements, bis zum Ende des laufenden Monats, wird zeitanteilig und tagesgenau berechnet (als Rabattierung: ((Anzahl bereits verstrichener Tage des Monats) / (Anzahl Tage des Monats) x 100) in Prozent).

Kündigung

Abonnements können jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende eines Abrechnungszeitraums (in der Regel Kalendermonat) gekündigt werden – frühestens jedoch zum Ende der vereinbarten Mindestlaufzeit.
Die Kündigungserklärung können Sie in Text- oder Schriftform an uns richten. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie im Impressum.

Wann beginnt die Laufzeit eines Abonnements?

Der für die Berechnung der Abonnementmindestlaufzeit relevante Monatszeitraum beginnt mit dem ersten Tag des Monats, der auf den Zeitpunkt des Abonnementabschlusses folgt. Fällt der Tag des Abonnementabschlusses bereits auf den ersten Tag eines Monats, so beginnt die Abonnementmindestlaufzeit mit diesem Tag.

Wann endet die Laufzeit eines Abonnements?

Abonnements enden nicht automatisch, sie werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und haben lediglich eine vereinbarte Mindestlaufzeit. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft das Abonnement bis zur Kündigung zu den ursprünglich vereinbarten monatlichen Abrechnungskonditionen (basierend auf der gewählten Mindestlaufzeit) weiter.

Wie werden Abonnements abgerechnet?

Die Abrechnung von Abonnements erfolgt im Voraus. Der regelmäßige Abrechnungszeitraum ist der Kalendermonat.
Auf Wunsch können Abonnements quartalsweise, halbjährlich, jährlich oder für die gesamte verbliebene Mindestlaufzeit im Voraus abgerechnet werden, mit der Einschränkung, dass eine Kündigung frühestens zum Ende des Abrechnungszeitraums möglich ist.

Der Zeitraum, vom Abschluss des Abonnements, bis zum Ende des laufenden Monats, wird zeitanteilig und tagesgenau berechnet (als Rabattierung: ((Anzahl bereits verstrichener Tage des Monats) / (Anzahl Tage des Monats) x 100) in Prozent).

Wie kann ich ein Abonnement kündigen?

Abonnements können jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende eines Abrechnungszeitraums gekündigt werden – frühestens jedoch zum Ende der vereinbarten Mindestlaufzeit.

Die Kündigungserklärung können Sie in Text- oder Schriftform an uns richten. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie im Impressum.

Unter welchen Voraussetzungen gibt es Sonderkündigungsrechte von Abonnements?

Sollte im Rahmen eines Modul-Abonnements (während der vereinbarten Mindestlaufzeit) drei Monate nach Veröffentlichung einer neuen STARFACE-Version, keine mit der veröffentlichten STARFACE-Version kompatible Modulversion vorliegen, wird dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht in Bezug auf das betroffene Modul-Abonnement eingeräumt.

Das Sonderkündigungsrecht kann mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende eines Kalendermonats ausgeübt werden und beendet das laufende Abonnement noch vor Ablauf der Mindestlaufzeit. Es erlischt mit der Veröffentlichung einer kompatiblen Modulversion.

Eine neue STARFACE-Version im Rahmen dieser Vereinbarung liegt dann vor, wenn die Versionsnummer der neu veröffentlichten Version die höchste aller Versionsnummer ist (ausgeschlossen sind Versionsupdates älterer STARFACE-Major-Versionen). Modulupates werden nur für die jeweils neueste STARFACE-Version veröffentlicht.

Gibt es das Mietmodell auch für Cloud-Anlagen?

Ja! Anders als bei STARFACE, kann jeder unsere Module mieten – egal für welche Art von STARFACE-Installation! Nicht nur "STARFACE 365" (smile)

Updates und Kompatibilität

Wie aktualisiere ich ein Modul?

Das Aktualisieren eines Moduls ist denkbar einfach: die neuere Modulversion wird einfach in die STARFACE importiert (siehe "Wie werden Module installiert?") und ersetzt automatisch die bereits vorhandene Modulversion. Angelegte Modulkonfigurationen bleiben erhalten.

Kompatibilität mit der eingesetzten STARFACE-Version

Prüfen Sie vor jedem Update Ihrer STARFACE, ob für die verwendeten Module eine mit der neuen STARFACE-Version kompatible Modulversion vorliegt.

Prüfung auf kostenpflichtige Updates

Prüfen Sie vor dem Import einer neueren Modulversion, ob diese Version kostenlos ist bzw. mit Ihren bestehenden Lizenzschlüsseln funktioniert. Updates von Fluxpunkt Modulen sind meist kostenlos. Sollte ein Update kostenpflichtig sein, wird hierauf im Change Log hingewiesen.

Alternative: der Module Manager

Der kostenlose Module Manager nimmt Ihnen aufwendige Updateprüfungen ab. Innerhalb des Module Managers finden Sie eine Übersicht aller installierten und installierbaren Module sowie Informationen über verfügbare Updates.
Auch über Kompatibilitäten müssen Sie sich mit dem Module Manager keine Gedanken mehr machen.

Was kosten Modulupdates für neue STARFACE Versionen? Gibt es "Software Assurance" oder Updateverträge?

Wir bemühen uns, Fluxpunkt-Module regelmäßig an neue STARFACE Versionen anzupassen. Updates stellen wir nach einer internen Testphase auf der entsprechenden Produktdokumentationsseite zum Download zur Verfügung.

Kauf

Module werden beim Kauf, wenn nicht anders vereinbart, für eine konkrete STARFACE-Installation und STARFACE-Version lizenziert – gekauft wird entsprechend eine Lizenz für eine konkrete Modulversion. Es gibt zwar keinen Anspruch auf Updates, jedoch sind Modullizenzschlüssel meist über mehrere Versionen unverändert.

Wir behalten uns vor, Updates in Einzelfällen wegen neuer Funktionen oder aufwendiger Anpassungen mit einem Updatepreis zu versehen. Der Updatepreis ist eine Rabattierung (zwischen 0 und 100 Prozent) auf den Neupreis einer Modullizenz und ist in der Höhe abhängig von einem möglicherweise laufenden Service-Plan und dem Zeitraum zwischen Kauf und Update.

Üblicherweise laden Sie sich jedoch einfach und kostenlos die neueste Modulversion aus unserem Wiki herunter und aktualisieren damit Ihre STARFACE Installation.

Damit eventuell notwendige und kostenpflichtige Upgrades nicht zu einer "bösen Überraschung" werden, gibt es Service-Pläne, die bis zu 90% Rabatt auf Upgrades im Gegenzug für eine jährliche Gebühr enthalten. Der Abschluss ist freiwillig.

Um es kurz zu machen:

  • Updates/Bugfixes waren bisher kostenfrei und sollen es in absehbarer Zeit auch bleiben.
  • Neue Funktionen oder eventuell notwendige größere Anpassungen an neue STARFACE-Versionen sind gegebenenfalls mit Upgradekosten bzw. einem Neukauf verbunden.

Beim kostenpflichtigen Upgrade von einer Vorgängerversion gewähren wir folgende Rabatte, die davon abhängig sind, wann die Vorgängerversion gekauft wurde*:

< 3 Monate< 6 Monate< 12 Monate>= 12 Monate
100% Rabatt50% Rabatt25% Rabatt10% Rabatt

Im Rahmen laufender Service-Pläne erhalten Sie im Falle eines kostenpflichtigen Upgrades zudem folgende Ermäßigungen:

Service-Plan
Free
Service-Plan
Basic
Service-Plan
Premium
Service-Plan
Enterprise
--50% Rabatt90% Rabatt

Beispiel:

"Active Directory Synchronisation" wird in einer neuen kostenpflichtigen Version veröffentlicht, die Sie gerne einsetzen möchten. Sie haben die Vorgängerversion vor knapp 6 Monaten für 150 User erworben und zeitgleich einen Service-Plan Enterprise abgeschlossen.
Der Neupreis des Moduls liegt bei 1.299 Euro. Durch den Service-Plan Enterprise erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 90%. Außerdem erhalten Sie einen weiteren Rabatt in Höhe von 50% auf den bereits rabattierten Preis, da der Kauf weniger als 6 Monate, jedoch mehr als 3 Monate zurückliegt (resultierender Gesamtrabatt = 95%). Ihr Kaufpreis für die neue Version liegt bei 64,95 Euro.


Modulkauf vor dem 01.01.2022

Bestandskunden, deren Modulkauf vor dem 01.01.2022 erfolgte und die deshalb keine Möglichkeit zum Abschluss eines Service-Plans hatten, können einen Service-Plan rückwirkend aschließen und so vom enthaltenen Rabatt profitieren.
Der rückwirkende Abschluss erfolgt ohne Aufschläge. Serviceleistungen, die bereits erbracht und abgerechnet wurden, sind von der Rückwirkung ausgeschlossen.

* für die Berechnung der Zeiträume sind die jeweiligen Kaufzeitpunkte maßgeblich (nicht Veröffentlichungstermine). Monatszeiträume werden gemäß § 188 II BGB berechnet: Ein Monatszeitraum endet mit dem Ablauf desjenigen Tages des nächsten Monats, der dem Tag vorhergeht, der durch seine Zahl dem Anfangstag entspricht. Fehlt dem nächsten Monat der für den Ablauf maßgebende Tag, endet der Zeitraum mit Ablauf des letzten Tages dieses Monats.

Miete

Während eines laufenden Abonnements über eine Fluxpunkt Modul fallen für Updates keine weiteren Kosten an.

Ist mein Modul (Version xy) kompatibel mit STARFACE Version x.y.z?

Informationen über die Kompatibilität unserer Fluxpunkt Module für STARFACE oder ausgewählter Drittanbieter-Module mit bestimmten STARFACE Versionen finden Sie auf der entsprechenden Produktdokumentationsseite. Dort finden Sie außerdem die neuesten Downloads stabiler Modulversionen.

Die Versionsangaben beziehen sich dabei immer auf Release-Versionen der STARFACE. Alpha- oder Beta-Versionen werden nicht unterstützt und es finden keine Bemühungen statt, Module mit Vorabversionen der STARFACE kompatibel zu machen.

Wir testen Module sowohl automatisiert, als auch händisch mit vielen STARFACE-Versionen – aber nicht mit allen! Da eine positive Aussage bezüglich der Kompatibilität mit einer konkreten STARAFACE-Version eine verbindliche Beschaffenheitsangabe mit rechtlicher Wirkung ist, geben wir nur tatsächlich von uns getestete Versionskombinationen an. Fehlt eine Aussage zur Kompatibilität mit einer konkreten STARFACE-Version, bedeutet dies, dass diese Kombination von uns nicht speziell getestet wurde.
STARFACE-Partner können fast alle unsere Module kostenfrei selbst nutzen und für einen konkreten Anwendungsfall testen. Auf diese Weise können Sie die Kompatibilität mit einer von Ihnen eingesetzten STARFACE-Version und der erwarteten Funktionalität selbst überprüfen. Bitte sehen Sie von Kompatibilitätsanfragen ab, da wir aus vorgenannten Gründen hierzu nicht individuell Stellung nehmen.

Hinweise zu STARFACE Modulen (Modulen des Herstellers STARFACE) finden sie unter

Ist ein konkretes Update kostenlos?

Kauf

Wir weisen in den Changelogs der Module mit dem Zeichen darauf hin, wenn ein bestimmtes Update kostenpflichtig ist. Für kostenpflichtige Updates werden neue Modullizenzschlüssel benötigt. Bei kostenfreien Updates bleiben die Lizenzschlüssel unverändert.

Wenn Sie also bei einem Versionssprung auf oder über eine kostenpflichtige Version upgraden, so wird ein neuer Modullizenzschlüssel benötigt.

Miete

Während eines laufenden Abonnements über eine Fluxpunkt Modul fallen für Updates keine weiteren Kosten an.

Nach einem STARFACE Update erscheint im Log eine Fehlermeldung bzgl. java.lang.NoSuchMethodError

Das installierte Modul ist nicht kompatibel mit der zuvor installierten STARFACE-Version. Durch das STARFACE-Update haben sich Schnittstellen innerhalb der STARFACE verändert, weshalb das Modul keinen Zugriff mehr auf benötigte Funktionen erhält. Die Zeichenfolge java.lang.NoSuchMethodError im Kontext einer ERROR-Fehlermeldung im Modul-Log zeigt diesen Umstand an:

Beispiel einer NoSuchMethodError-Fehlermeldung
======== Functions call stack ========
CheckModuleLicense(CheckModuleLicense)
ffe4a003-3a9d-4288-ac0f-c17995e2ebce(Call --> CheckModuleLicense)
 
[2019-01-02 15:16:17,310] ERROR [onInstanceChanged] Cause: 
java.lang.NoSuchMethodError: de.starface.license.manager.LicenseComponent.getServerLicense()Lde/starface/license/manager/jpa/v3/License;
    at de.fluxpunkt.starface.licensing.CheckModuleLicense.execute(CheckModuleLicense.java:110)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.executables.JavaFunctionExec.executeImpl(JavaFunctionExec.java:146)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.executables.BaseExec.execute(BaseExec.java:116)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.LoadedModule.invokeFunction(LoadedModule.java:213)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.LoadedFunction.invoke(LoadedFunction.java:74)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.RuntimeEnvironmentImpl.invokeFunction(RuntimeEnvironmentImpl.java:233)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.executables.FunctionCallExec.executeImpl(FunctionCallExec.java:128)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.executables.BaseExec.execute(BaseExec.java:116)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.executables.ContainerExec.executeImpl(ContainerExec.java:82)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.executables.FunctionExec.executeImpl(FunctionExec.java:57)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.executables.BaseExec.execute(BaseExec.java:116)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.ModuleRuntime.callEntryPoint(ModuleRuntime.java:344)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.ModuleRuntime.callEntryPoint(ModuleRuntime.java:515)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.ModuleRuntime.callLifeCycleEntryPointsForInstance(ModuleRuntime.java:2084)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.ModuleRuntime.access$000(ModuleRuntime.java:123)
    at de.vertico.starface.module.core.runtime.ModuleRuntime$1.run(ModuleRuntime.java:2058)
    at java.lang.Thread.run(Thread.java:748)

Sofern für die verwendete STARFACE-Version eine aktualisierte Modulversion vorliegt, installieren Sie diese bitte. Sie finden diese auf der Wiki-Seite zum Modul.

Sollte noch keine aktualisierte Modulversion vorliegen, haben Sie bitte etwas Geduld. Es ist nicht notwendig oder hilfreich, diesbezüglich Supporttickets zu erstellen oder Kontakt zu uns aufzunehmen. Wir benötigen nach einem STARFACE-Release üblicherweise etwas Zeit um Anpassungen und Qualitätssicherungen durchzuführen. Anschließend stellen wir die aktualisierten Modulversionen zum Download bereit.

Über eine Aktualisierung eines Moduls informieren wir auf unserem Twitter-Kanal. Alternativ können Sie in regelmäßigen Abständen auch in unserem Wiki vorbeischauen.

Details unter: Modul funktioniert nach einem STARFACE Update nicht mehr

Gibt es ein Update für mein Modul?

Wenn Sie auf den jeweiligen Produktdokumentationsseiten keine neuere Modulversion finden, gibt es auch (noch) keine.
Bitte gedulden Sie sich in diesem Fall etwas und schauen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal vorbei.

Eine Übersicht über alle Module und deren Kompatibilitäten bietet der Module Manager, den Sie kostenlos herunterladen und auf beliebig vielen Anlagen installieren können.
Wenn Sie über neue Modulversionen informiert werden möchten, abonnieren Sie doch einfach unseren Twitter-Kanal.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir darüber hinaus keine individuellen Benachrichtigungen per Email versenden oder Fragen zu möglichen Releaseterminen beantworten.

Sofern ein Update für eines Ihrer Module vorliegt, laden Sie dieses einfach aus unserem Wiki herunter und per Modul-Upload in Ihre STARFACE hoch. Die STARFACE ersetzt dabei automatisch die ältere installierte Modulversion. Bitte beachten Sie, dass Einstellungen neuerer Module (UI+) hierbei zurückgesetzt werden; bitte legen Sie zuvor ein Backup Ihrer Moduleinstellungen an.
Alternativ können Sie Updates über den Module Manager installieren; hierbei bleiben Ihre Moduleinstellungen erhalten.

Wann wird ein Update veröffentlicht?

Um Module mit neuen STARFACE-Versionen kompatibel zu machen, müssen zunächst mögliche Inkompatibilitäten und deren Ursachen innerhalb einer neuen STARFACE-Version bestimmt werden. Anschließend erst können Anpassungen entwickelt werden.
Diese Vorgänge sind im Vorfeld nicht zeitlich bestimm- oder planbar, da die zugrundeliegenden und eine Anpassung notwendig machenden Änderungen nicht durch uns als Drittanbieter erfolgt sind.

Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass wir keine konkreten Veröffentlichungstermine mitteilen. Die Veröffentlichung einer neuen Modulversion erfolgt dann, wenn ein Produkt alle Tests auf verschiedenen STARFACE-Versionen erfolgreich absolviert hat und unseren Qualitätsansprüchen genügt.

Was bedeutet die STARFACE Update-Meldung "Für dieses Update ist nicht von allen Modulen eine kompatible Version verfügbar"?

Wenn Drittanbieter- oder selbstentwickelte Module in einer STARFACE zum Einsatz kommen, erscheint bei einem Update der STARFACE-Installation die Meldung "Für dieses Update ist nicht von allen Modulen eine kompatible Version verfügbar!":

Die Meldung suggeriert, dass die installierten Module nicht mit der neuen STARFACE-Version kompatibel wären. Richtig ist jedoch, dass die STARFACE eine Kompatibilität von Drittanbieter- oder selbstentwickelten Modulen nicht prüfen kann und diese Meldung deshalb immer – unabhängig von einer konkreten Kompatibilität – ausgegeben wird.

Grundsätzlich empfehlen wir:
Prüfen Sie vor einem Update, ob für Ihre neue STARFACE-Version eine aktualisierte Modulversion vorliegt und installieren Sie diese nach dem erfolgreichen STARFACE Update. Folgen Sie der Anleitung im FAQ-Eintrag "Wie werden Module installiert". Ältere Modulversion werden so aktualisiert und die bestehenden Einstellungen übernommen.

Sollte keine für Ihre neue STARFACE-Version kompatible Modulversion verfügbar und die korrekte Modulfunktionalität für Sie wichtig sein, so gedulden Sie sich mit dem STARFACE-Update bitte noch.
Wir informieren Sie auf unserem Twitter-Kanal über neue Modulversionen. Alternativ können Sie in regelmäßigen Abständen die jeweilige Modulseite unseres Wikis auf Aktualisierungen prüfen. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine individuellen Anfragen zu Veröffentlichungsterminen oder Modulupdates beantworten. Alle Informationen finden Sie hier, im Wiki.

Support

Sind Supportleistungen im Modulpreis enthalten?

Wir geben uns große Mühe, unsere Produkte so einfach wie möglich zu gestalten und mögliche Fragen ausführlich in der Moduldokumentation oder im FAQ-Bereich des jeweiligen Moduls zu beantworten. Die meisten Modulupdates bieten wir kostenlos an – für einige Module bereits seit über 10 Jahren. Leider ist es bei einem einmaligen Kauf nicht möglich, dass wir – neben kostenlosen Updates – auch Supportleistungen dauerhaft und bis in alle Ewigkeit kostenlos anbieten. Supportleistungen sind deshalb grundsätzlich kein Bestandteil des Modulkaufpreises. Wir lassen Sie aber dennoch nicht alleine und bieten Ihnen verschiedene Optionen:

Mit Funktionswünschen können Sie sich an [email protected] wenden. Bitte beschreiben Sie Ihren Funktionswunsch, so dass wir den Anwendungsfall und die gewünschte Umsetzung nachvollziehen können. Bitte beachten Sie, dass wir keine individuellen Rückmeldungen zu Funktionswünschen versenden.

Wenn Sie glauben, einen Fehler in einem unserer Produkte gefunden zu haben, können Sie diesen mit einer Beschreibung Ihres Sachverhalts (einschließlich der verwendeten Konfiguration), sowie dem erwarteten und tatsächlichen Verhalten an [email protected] melden. Sie erhalten eine Rückmeldung über die vorgesehene Fehlerbehebung oder Workarounds, sofern wir Ihre Einschätzung teilen, dass es sich um einen Fehler handelt. Eine Rückmeldung unterbleibt in Fällen, die dokumentiertem Verhalten entsprechen, auf falschem Verständnis der Funktionalität oder der Umstände beruhen oder Bedienfehler darstellen.

Individuelle und kostenpflichtige Unterstützung erhalten Sie im Rahmen von Service-/Supportverträgen oder auf Basis einer Zeitabrechnung unter den unter Service und Wartung genannten Voraussetzungen in unserem Supportportal oder unter der Emailadresse [email protected].

Sie können Module direkt bei der Bestellung mit einem Service-Plan bündeln. Kunden ohne Supportbedarf profitieren von geringeren Modulpreisen, während Kunden, die Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten, diese hinzukaufen oder gemäß unserer Service- und Dienstleistungspreisliste in Anspruch nehmen können.

Einschränkungen bei alternativen Vertriebswegen

Bei einem Modulkauf über andere Vertriebswege als unseren Modulbestellprozess läßt sich kein Service-Plan an die Modulbestellung knüpfen. Dies betrifft beispielsweise Käufe über STARFACE bzw. den STARFACE Partner-Shop. In solchen Fällen steht Ihnen ausschließlich unser eingeschränkter, kostenpflichtiger Endkundensupport zur Verfügung.

Endkundensupport

Ansprechpartner für Endkundenfragen und -support ist immer der jeweils zuständige STARFACE Partner. Einerseits, weil nur so eine für viele Kunden ausreichende Servicequalität sicherstellt werden kann, andererseits, weil der zuständige Partner die Betriebsumgebung des Kunden kennt und mögliche Einschränkungen und Besonderheiten berücksichtigen kann. Deshalb erhalten STARFACE-Partner auch fast alle unsere Module kostenlos für den Eigengebrauch, Demo- und Testzwecke. Schließlich gibt es zwischen zuständigem STARFACE-Partner und Endkunde in der Regel bereits Servicevereinbarungen.

Datenschutz

Bitte beachten Sie, dass wir selbst bei kostenpflichtigem Support aus Datenschutzgründen keine Remote-Unterstützung oder Analyse von Logs mit personenbezogenen Daten vornehmen werden. Dies ist nur bei Kunden mit AV-Vertrag möglich.



Support-Forum

Feature Request

Bug Report


Für Kunden mit Service-Plan:

Anfragen von Kunden ohne Service-Plan werden gemäß unserer Service- und Dienstleistungspreisliste berechnet:

Support-Portal

Mo-Do 09:00-17:00; Fr 09:00-15.30

Fluxpunkt Support

Support-Ticket

Support-Termin vereinbaren

Fernwartung

Was ist ein Service Plan?

Fluxpunkt Produkte kann man kaufen oder mieten. Bei der Preisgestaltung versuchen wir so transparent und fair wie möglich zu sein: niemand soll für etwas bezahlen, das er nicht braucht oder innerhalb einer Mischkalkulation Dritte mitfinanzieren.

Viele Kunden sind durch Dienstleister ausgezeichnet betreut und benötigen keine Herstellerunterstützung. Diese ist deshalb nicht in den Modulpreisen inkludiert.

Die meisten Kunden bevorzugen einmalige Anschaffungskosten gegenüber Abonnements und Laufzeitverträgen. Mit einem einmaligen Kauf kann jedoch keine Produktentwicklung über viele Jahre hinweg finanziert werden. Updates können deshalb nicht unbegrenzt kostenlos bleiben – insbesondere, wenn diese technisch anspruchsvoll und arbeitsintensiv sind.

Um möglichst vielen Anforderungen und Wünschen gerecht zu werden, gibt es Fluxpunkt Service Pläne. Diese bündeln Support-Leistungen zu einer Pauschale und gewähren Kunden, die normalerweise Einmalinvestitionen bevorzugen sehr umfangreiche Rabatte, wenn diese sich für eine Folgeinvestition entscheiden.

"Einer für Alle": Ein (1) Fluxpunkt Service Plan umfasst ALLE unsere Produkte, die der Kunde auf einer (1) seiner Installationen einsetzt. Einmal abgeschlossen, rundum sorglos.

✓ Bis zu 90% Rabatt auf kostenpflichtige Upgrades
✓ Pauschale für umfangreiche Support-Leistungen
✓ Priorisierung und SLA

Welche Service-Pläne gibt es?

Sie haben die Möglichkeit, beim Kauf (oder auch der Miete) von Modulen, Service-Pläne für Ihre STARFACE zu buchen. Die Service-Pläne Premium/Enterprise umfassen alle Fluxpunkt-Module, die auf einer konkreten STARFACE-Installation zum Einsatz kommen. Die Installationsunterstützung "Basic" bezieht sich auf die im Rahmen einer (1) Bestellung gekauften Module und beinhaltet die Installationsunterstützung an einem (1) Installationstermin.


Free BasicPremiumEnterprise


Allgemeines
Zugriff auf Online-Dokumentation (Wiki)

Meldung von unerwartetem Verhalten
per Email (ohne weitere Reaktion)

Mitteilung von Funktionswünschen
per Email (ohne weitere Reaktion)

Umfasst das zeitgleich erworbene Modul

Umfasst alle installierten Fluxpunkt Module

-

-

Upgrades / Modulversionen
Software Upgrades (Major Versionen)
(nur Kaufmodell; bei Miete stets kostenlos!)
--50% Rabatt90% Rabatt
Email-Benachrichtigung bei Modul-Update--
Standard Support



STARFACE Support-Forum (Link)
Individueller Support
Installationsunterstützung-1
Email/Telefon

Email/Telefon

Email/Telefon/Remote
Support per E-Mail

-1

-1

Support per Telefon

-1

-1

Vergünstigter Stundensatz bei sonstigen Leistungen 

-

-

TeamViewer-Unterstützung (mit AV-Vertrag)

-

-

Priorisierung in unserem Ticket-System---
Reaktionszeit (SLA)

-

-

-

24 Stunden

kostenlos348 €
einmalig
828 €
pro Jahr *
1.548 €
pro Jahr *

* Abrechnung jährlich im Voraus (analog STARFACE Updatevertrag); Kündigungsfrist: 3 Monate zum Jahresende. Die Service-Pläne Premium/Enterprise werden an den übermittelten Serverlizenzschlüssel gebunden (und damit an eine konkrete Endkundeninstallation) und gelten für alle mit diesem Serverlizenzschlüssel verwendeten Fluxpunkt-Module, die zeitgleich oder nach Abschluss des Service-Plans erworben wurden. Service-Pläne können nur einmal je Serverlizenzschlüssel gebucht werden. Alle Preisangaben netto, exklusive Umsatzsteuer.

1 Abrechnung gemäß unserer Service- und Dienstleistungspreisliste; mind. 0,5h je Vorgang. 

Sind Service Pläne auch bei Miete sinnvoll?

Ja, wer Herstellerunterstützung für alle Produkte zum Pauschalpreis möchte, liegt mit einem Service Plan genau richtig. Zwar haben Mietmodell-Kunden keinen Vorteil von den Rabatten bei Updatekäufen, aber Mietmodell-Kunden subventionieren auch nicht die Upgrade-Rabatte der Kaufkunden; deshalb wird ein Kaufkunde bei kostenpflichtigen Upgrades immer eine kleine zusätzliche Investition (zwischen 10% und 50% des normalen Kaufpreises) haben.

Wie erhalte ich technische Unterstützung?

Als Kunde mit einem Service-Plan Premium oder Enterprise dürfen Sie sich mit Ihrem Anliegen direkt per Email an [email protected] wenden oder einen Vorgang unter support.fluxpunkt.de anlegen. Zusätzlich steht Ihnen telefonischer Support unter +49 7022 27978-30 zur Verfügung.

Ohne den Abschluss eines Service-Plans stehen Ihnen individuelle Unterstützungsleistungen nachrangig und nach Maßgabe unserer Service- und Diensteistungspreisliste zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, zunächst einmal das Modul-Log auf das Log-Level DEBUG oder TRACE zu stellen und Ihren Problemfall nachzustellen. Aus dem Log gehen die Abläufe innerhalb eines Moduls und die getroffenen Systementscheidungen hervor. Diese Informationen verwenden wir selbst für eine Diagnose. In der Regel finden Sich dort Indizien für ein unerwartetes Verhalten. Als weitere Anlaufstelle empfehlen wir Ihnen das öffentliche STARFACE Supportforum, wo sich Anwender gegenseitig Hilfestellungen und Tipps geben.

Bitte geben Sie in jedem Fall die eingesetzten STARFACE- und Modulversionen an, auf die sich Ihr Problemfall bezieht. Stellen Sie auch sicher, dass Sie stets die neueste für Ihre STARFACE-Version freigegebene Moulversion einsetzten.



Support-Forum

Feature Request

Bug Report


Für Kunden mit Support-Plan:

Anfragen von Kunden ohne Support-Plan werden gemäß unserer Service- und Dienstleistungspreisliste berechnet:

Support-Portal

Mo-Do 09:00-17:00; Fr 09:00-15.30

Fluxpunkt Support

Support-Ticket

Support-Termin vereinbaren

Fernwartung



Kompatibilität / Updates

ModulversionKompatibel mit STARFACE Version

746.4.2.10

4026.4.3.2x

4036.4.3.2x
Verbesserung: Wenn kein Speicherziel ausgewählt wird, wird keine Aufzeichnung erstellt. Bisher wurde eine Aufzeichnung erstellt, die im Anschluss wieder gelöscht wurde.
4146.4.3.2x
Verbesserung: Blockchain-basierte Verknüpfung aufeinanderfolgender Aufzeichnungen, Direktanrufe an Gruppenmitglieder aufzeichnen, Default-Konfiguration optimiert für eine schnellere Inbetriebnahme
4166.4.3.2x
Fehlerbehebung: Bei deaktivierten Modulinstanzen und gleichzeitigem Update des Gesprächsaufzeichnungsmoduls auf eine neuere Version konnte der interne KeyStore verloren gehen, wodurch kein Prüfzertifikat mehr angezeigt wurde. Ebenso ging das Zertifikat beim Löschen des Moduls verloren.
4596.5.0.30
Kompatibilitätsupdate für STARFACE 6.5. mit kleineren Optimierungen.
Fehlerbehebung: Anrufe an Rufnummern, die einen Stern enthalten werden nicht mehr aufgezeichnet (z.B. Ausführung von STARFACE-Funktionen), da dies zu Problemen mit Dateinamen führen kann.
5286.5
Fehlerbehebung: Bei deaktiviertem OneDrive-Upload wurde dennoch eine OneDrive-Authentifizierung mit ungültigen Zugangsdaten ausgeführt.
5526.5.1

Verbesserungen:

  • Zusätzliche Filtermöglichkeit: Ob aufgezeichnet werden soll, kann nun auch anhand von Rufnummern angegeben werden.

Fehlerbehebungen:

  • Darstellungsfehler im User Interface behoben
  • Bei der Auswahl, die ausgehenden Anrufe eines konkreten STARFACE-Benutzers aufzuzeichnen, konnte es zur Nichtaufzeichnung kommen
  • Durch ein STARFACE Update kam es zu einer Änderung eines Parameters für eine Gruppenzugehörigkeitsprüfung.
5626.5.1.9

Fehlerbehebungen:

  • Bei langen Upload-Pause (z.B. nachts) wurden OneDrive Sessions ungültig
19.3.36.6

Verbesserungen:

  • Die Aufzeichnung ohne Auswahl eines Speicherziels ist nun möglich und gleichbedeutend mit der Speicherung lokal auf der aufzeichnenden STARFACE-Instanz
  • Die Ausgaben der Lizenzierungsfunktion beim Modulstart sind nun leichter verständlich und informieren über Fehler im Lizenzschlüssel, Modulversion/STARFACE-Version-Inkompatibilitäten und die Verfügbarkeit von Updates.
  • Die neue Lizenzierungsfunktion unterstützt nun zeitlich beschränkte Demolizenzen
19.3.276.6

Verbesserungen:

  • Der interaktive Authentifizierungsprozess gegen die Office 365 Cloud wurde vereinfacht

    Erneuerung der Office 365 Authentifizierung

    Nach dem Update von einer älteren Modulversion auf die Version 20190327 oder neuer, muss die Authentifizierung gegen die Office 365 Cloud erneut durchgeführt werden. Eine Anleitung dazu finden Sie in der Modulkonfiguration.


6.6

Verbesserungen:

  • Erneuerungsversuche von Office 365 Zugriffstoken nur wenn OneDrive als Speicherziel aktiviert ist. Dies verhindert Fehlermeldungen im Log.
20.2.196.7.1

Verbesserungen:

  • Kompatibilität mit STARFACE 6.7.1
20.8.246.7.2

Verbesserungen

  • Kompatibilität mit STARFACE 6.7.2
  • Übersetzung der Benutzeroberfläche in Englisch und Französisch

Fehlerbehebungen

  • Auf Anlagen mit hohem Anrufaufkommen, konnte das Modul zu verzögerte Rufannahmen führen 

Known Issues

  • Aufzeichnungen ausgehender Gespräche können nicht mittels *1 beendet werden. Dies startet lediglich die STARFACE seitige Aufzeichnung. Sternbefehle sind Funktionen der STARFACE und liegen außerhalb des Einflussbereichs des Moduls.
  • Bei Aufzeichnungen von Gruppen wird kein Aufzeichnungs-Icon im UCC Client angezeigt. Die Anzeige des Icons liegt außerhalb des Einflussbereichs des Moduls.
21.12.117.1

ACHTUNG: kostenpflichtiges Update

Verbesserungen

  • Kompatibilität mit STARFACE 7.1
    • Anpassungen an Änderungen im STARFACE Modulsystem
    • Behandlung eines Bugs im STARFACE Eventsystem, bei dem Events teilweise nicht an alle Eventhandler propagiert werden
    • Aufzeichnungen werden nicht mehr direkt nach dem Gespräch hochgeladen, sondern mit einer Verzögerung von wenigen Minuten
  • Erneuerung der Bibliothek zur Authentifizierung gegen die Microsoft Cloud (Azure)
  • Neues Userinterface zur Authentifizierung gegen die Microsoft Cloud
  • E-Mail Benachrichtigung bei einer abgelaufenen Benutzerauthentifizierung gegen Azure

Known Issues

  • Leere Signaturdateien werden nicht zu Onedrive hochgeladen. Ein Upload leerer Dateien lässt Microsoft nicht zu
  • Die STARFACE löscht gelegentlich Werte aus Passwortfeldern. So kann es sein, dass nach einem Update oder einem Neustart das SMB- oder SFTP-Passwort nicht mehr im Modul eingetragen ist.

ACHTUNG

  • Kostenpflichtiges Modulupdate
  • Alte Modulversionen müssen vor einem Update deinstalliert, Modulkonfigurationen neu angelegt werden
22.2.16

7.1-7.2



Verbesserungen

  • Optimierung der Uploadvorgänge
  • Automatisches Zurücksetzen von Keystores mit unbekanntem Passwort, sodass Prüfzertifikate neu erstellt und in der UI angezeigt werden
23.4.27

7.3–8.0

ACHTUNG: kostenpflichtiges Update

COMPAT Kompatibilität mit STARFACE 7.3

COMPAT Kompatibilität mit STARFACE 8.0

CHANGE Erneuerung der Bibliothek zur Authentifizierung gegen die Microsoft Cloud (Azure)

FEATURE Vollständig neues und intuitives User Interface

FEATURE Beliebig viele Aufzeichnungseinstellungen innerhalb einer Modulkonfiguration – individuell benennbar

FEATURE Beliebig viele Speicherziele pro Aufzeichnungseinstellung

FEATURE Konfigurierbare Ausnahmeliste um bekannte Rufnummern(muster) von der Aufzeichnung auszunehmen

FEATURE Unterstützung des MP3-Formats für Ansagen

FEATURE Optional vorgeschaltetes IVR für Opt-In/Opt-Out zur Aktivierung/Deaktivierung der Aufzeichnung

FEATURE Links innerhalb des User Interface zur Vereinfachung der Navigation

FEATURE Neues Userinterface zur Authentifizierung gegen die Microsoft Cloud

FEATURE Neben einer Benutzerauthentifizierung ist nun auch eine Appauthentifizierung gegen Azure möglich

FEATURE Upload in SharePoint oder optional in persönliches OneDrive (bei Benutzerauthentifizierung)

FEATURE E-Mail Benachrichtigung bei einer abgelaufenen Benutzerauthentifizierung gegen Azure

FEATURE Bereiche der Benutzeroberfläche sind nun zusammenklappbar (für eine verbesserte Übersicht).

FEATURE Neue Support-Möglichkeiten von innerhalb des Moduls

FEATURE Ausdockbare Benutzeroberfläche

FEATURE Anzeige des Modulnamens (verbesserte Erkennbarkeit im Multi-Window-Betrieb)

FEATURE Modullizenzen werden automatisch von einem Lizenzserver geladen und müssen nicht mehr manuell im Modul eingetragen werden.

FEATURE Automatische Modul-Updates

FEATURE Prüfung des integrierten KeyStore mit Möglichkeit, diesen innerhalb der Benutzeroberfläche zurückzusetzen

FEATURE Live-Ansicht der laufenden Aufzeichnungen

FEATURE Bedienoberfläche startet direkt mit den Moduleinstellungen, sofern bereits eine gültige Lizenz eingetragen ist.

23.5.11

7.3–8.0


FEATURE Benutzerauswahl-Listen und -Dropdowns zeigen Benutzerbild an

FEATURE Gruppenauswahl-Listen und -Dropdowns zeigen Anzahl der Gruppenmitglieder und Vorschau der enthaltenen Benutzer an

FEATURE QR-Code-Anzeige des kryptografischen Schlüssels zur Prüfung der Aufzeichnungen

FEATURE Drucken-Funktion für QR-Code und PEM-Darstellung des kryptografischen Schlüssels zur Prüfung der Aufzeichnungen

FEATURE Aufzeichnungsbrowser / Dateibrowser zur Verwaltung der auf der STARFACE befindlichen Aufzeichnungen

FEATURE Aufzeichnungen können nun auch während eines Backups durchgeführt werden, da Call Recording Backups erkennt und zeitweise auf eine In-Memory-Datenspeicherung umschaltet

FEATURE Test-Funktion für Speicherziele (Anlegen/Hochladen einer Testdatei)

FEATURE Anzeige unvollständig oder fehlerhaft konfigurierter Speicherziele und Deaktivierung dieser Ziele bei der Zielauswahl

FEATURE Anzeige unvollständig oder fehlerhaft konfigurierter SQL-Server-Anbindungen

FEATURE Aufzeichnungseinstellungen, Speicherziele und SQL-Server-Einstellungen können nun dupliziert werden

FEATURE Anzeige und Speicherung der verwendeten Aufzeichnungseinstellung innerhalb der Live-Ansicht und in den Metadaten zu den Aufzeichnungen

23.5.25

7.3–8.0


FEATURE Eingebauter SSH-Tunnel-Konfigurator erlaubt STARFACE-Cloud-Anlagen die Aufzeichnung auf lokale SMB/CIFS-Freigaben

FEATURE Link zum OneDrive-Speicherbereich in den OneDrive-Speicherzielkonfigurationen

FEATURE Anzeige von Datum/Uhrzeit im Datei-/Aufzeichnungsbrowser

FEATURE Wiedergabemöglichkeit (Audioplayer) innerhalb des Aufzeichnungsbrowsers

FEATURE Verschlüsselung von Zugangsdaten innerhalb der Datenbank und bei Übertragung über Webschnittstellen

23.6.12

7.3–8.0


BREAKING Für eine bessere Updatesicherheit, wurde das Verzeichnis für die Ansagen geändert. Sie müssen die Ansagen einmalig erneut hochladen. Solange die Dateinamen gleich bleiben, bleiben die Zuordnungen erhalten.

FEATURE IVR (Opt-In/-Out der Aufnahme): Konfigurierbare Taste 

FEATURE IVR (Opt-In/-Out der Aufnahme): Optionale Ansage, ob eine Aufzeichnung stattfindet oder nicht

FEATURE Beim Umbenennen der Modulkonfiguration muss das Modul zukünftig nicht mehr deaktiviert/reaktiviert werden

FEATURE Das Modul erkennt nun automatisch Lizenzschlüssel von Vorgängerversionen und gibt qualifiziertere Auskunft darüber, warum eine Lizenz ungültig sein könnte.

23.9.28

7.3–8.1


COMPAT Kompatibilität mit STARFACE 8.1

FEATURE Englische Übersetzung

FEATURE Französische Übersetzung

(coming soon)

7.3–8.0


FEATURE Datenbankbrowser für externe SQL-Datenbanken

Fluxpunkt Call Recording
Installierte
Benutzeranzahl
Kauf *
UVP netto

Miete *
mtl / netto

Empfohlen für
1 - 20599 €
21 - 401.200 €
41 - 802.400 €
81 - 1504.800 €
151 - 2507.500 €
> 25012.500 €

* Call Recording prüft die in der STARFACE installierten Benutzerlizenzen (PBX User- oder PBX User-Light-Lizenz und in Serverlizenz enthaltene Benutzerlizenz(en)) – deren Anzahl muß kleiner oder gleich der maximalen Benutzeranzahl der Modullizenz sein. Modullizenzen lassen sich in Bezug auf die Benutzeranzahl nicht kombinieren (es kann genau 1 Modullizenz je STARFACE Serverlizenzschlüssel eingesetzt werden).


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